Weißenhorn Neue Stadtbaumeisterin in Weißenhorn

Freut sich auf ihre neue Aufgabe in Weißenhorn: Conny Roth.
Freut sich auf ihre neue Aufgabe in Weißenhorn: Conny Roth. © Foto: Carsten Muth
Weißenhorn / CARSTEN MUTH 30.07.2014
Die 38-Jährige Architektin Conny Roth aus Erbach folgt auf Burkhard Günther, der in Ruhestand geht. Sie wird die neue Stadtbaumeisterin in Weißenhorn.

Seit gut 30 Jahren ist Burkhard Günther Stadtbaumeister in Weißenhorn. Morgen wird der 63-Jährige während einer kleiner Feier im Rathaus in den Ruhestand verabschiedet. Von kommenden Freitag an führt Conny Roth das Stadtbauamt in der 13. 000-Einwohner-Stadt. Die 38-Jährige wohnt in Erbach. Sie hat Architektur in Biberach studiert und in den vergangenen acht Jahren als Kreisbaumeisterin im Alb-Donau-Kreis gearbeitet. Den Wechsel vom Landratsamt in Ulm ins Weißenhorner Rathaus bezeichnet die Tochter des langjährigen Erbacher Bürgermeisters Paul Roth als "große Herausforderung".

Offiziell hat Conny Roth bereits am 1. Juli ihre neue Stelle in der Fuggerstadt angetreten. Burkhard Günther wiederum hat vier Wochen drangehängt, um seine Nachfolgerin einzuarbeiten. Kürzlich hat sich die neue Stadtbaumeisterin den Stadträten vorgestellt und angekündigt, die Projekte ihres Vorgängers, der sich stets für eine denkmalgerechte Altstadtsanierung eingesetzt hatte, "nahtlos weiterführen" zu wollen. Wunderdinge solle man in den kommenden Monaten jedoch nicht erwarten. Schließlich seien die Aufgaben nicht nur vielfältig, sondern auch komplex. "Ich benötige schon ein wenig Zeit, muss erstmal Weißenhorn und die Strukturen kennenlernen", sagt die Architektin und räumt ein, dass die ersten Tage schön und anstrengend zugleich gewesen sind. "Jeden Tag prasseln so viele Eindrücke auf mich nieder. Das ist intensiv."

Klar ist aber auch: Conny Roth freut sich auf ihren neuen Job. Sie will Akzente in Weißenhorn setzen. Beim Bau des neuen Kinderspielplatzes in Bubenhausen etwa setzt die 38-Jährige auf Bürgerbeteiligung. Die Bewohner des Weißenhorner Stadtteils sollen ihre Ideen einbringen, die Anlage mitplanen. "Ein schöne Idee ist das", sagt dazu der Bürgermeister Wolfgang Fendt.

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