Kultur Musik- und Energiesparfestival in Illertissen

Illertissen / Bianca Frieß 11.07.2018

Über gleich zwei Festivals für das Jahr 2019 hat der Kulturausschuss kürzlich diskutiert – und beiden Vorschlägen einstimmig zugestimmt.

Iller-Musik-Festival Zum Einen will die Vöhlinstadt wieder am interkommunalen Iller-Musik-Festival teilnehmen. Beteiligt sind außerdem die Kommunen Altenstadt, Bellenberg, Vöhringen und Senden. 2013 wurde das Festival zum ersten Mal veranstaltet. Damals wurde beschlossen, es in einem dreijährigen Rhythmus zu wiederholen, berichtete Kulturbeauftragte Susanne Schewetzky. Es wird wieder eine gemeinsame Eröffnungsfeier geben, diese soll diesmal in Illertissen stattfinden. Ansonsten „macht jede Kommune ihre eigenen Veranstaltungen“. Diese werden aber gemeinsam unter dem Dach des Iller-Musik-Festivals vermarktet. Angedacht ist der Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli 2019. Als Etat werden 30 000 Euro eingestellt, das kann aber mit den Einnahmen gegengerechnet werden. „Ich denke mal, 15 000 Euro an Einnahmen werden wir haben“, sagte Bürgermeister Jürgen Eisen. Das Programm steht noch nicht fest. 2016 gab es in Illertissen etwa einen „Boogie-Woogie-Abend“ und einen Jazzfrühschoppen.

Synergie Außerdem möchte Illertissen ein Festival rund ums Thema Energiesparen veranstalten. Das Konzept für „Synergie – das Energiesparfestival“ wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt entwickelt. Illertissens Klimaschutzmanager Simon Ziegler stellt es sich als eine Art Markt vor – „mit regionalen Ausstellern aus verschiedenen Bereichen“. Auch Workshops wie etwa ein Repair-Café seien denkbar. „Das hat einen Mehrwert gegenüber den üblichen Veranstaltungen: Aufklärung und Lerneffekte“, sagte Ziegler. Die Veranstaltung wird rund 25 000 Euro kosten – wobei das Land eine Förderung von 13 000 Euro in Aussicht stellt. Das Energiesparfestival soll mit einer anderen Veranstaltung, etwa mit dem Regio- und Ökomarkt kombiniert werden, hat der Ausschuss entschieden. Zur Organisation soll ein Arbeitskreis gebildet werden, in dem sich auch Bürger engagieren können.

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