Dass sich auch die griechischen Götter ihrer Wirkung auf andere nicht sicher sind und nach Bestätigung suchen, wurde im jetzt aufgeführten Theaterstück auf schauspielerische und musikalische Weise zum Ausdruck gebracht. Auf der Bühne in der Turnhalle regen die Göttereltern Zeus und Hera einen Wettkampf unter ihren Kindern an, um deren ständigen Zankereien ein Ende zu setzen und mit der Ermittlung des "besten Gottes" ihre Ruhe zu haben. Jeder bekommt die gleiche Aufgabe gestellt: Er soll die Menschen von seinem vermeintlichen Können überzeugen. Den Anfang macht Kriegsgott Ares, der rasch wieder zurückgeholt wird, sind nach seinem Einsatz die Menschen doch im Dauerkrieg. Auch Aphrodite, die als Schönheitsgöttin entsandt wird, kann außer Eitelkeit und Oberflächlichkeit nicht viel vermitteln. Letzten Endes, nach einem Machtwort von Göttervater Zeus, wird klar, dass nur ein Zusammenspiel aller Gottheiten die Menschen glücklich machen kann. Die musikalische Leiterinnen Ute Sagawa und Pia Golder-Mack führten durch das unterhaltsame Stück, das zeigte, wie viel als Gemeinschaft erarbeitet werden kann.