Weißenhorn Mobbing an Schule

25 Lehrer haben sich in einem Workshop an der Weißenhorner Realschule mit dem Thema Menschenrechte beschäftigt. Foto: Realschule Weißenhorn
25 Lehrer haben sich in einem Workshop an der Weißenhorner Realschule mit dem Thema Menschenrechte beschäftigt. Foto: Realschule Weißenhorn
SWP 16.11.2012

Mobbing, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Zivilcourage. Mit diesen Themen werden sich Lehrer und Schüler der Weißenhorner Realschule in den kommenden Monaten verstärkt beschäftigen. Die Schule hat ein Pilotprojekt ins Leben gerufen und kooperiert dabei mit "Amnesty International". Referenten der Organisation waren jetzt in Weißenhorn zu Gast und sprachen dort während eines Workshops über "Menschenrechtsbildung in der Schule". 25 Lehrer nahmen an dem Workshop teil. Lothar Heusohn, Fachbereichsleiter an der Ulmer Volkshochschule, moderierte die Veranstaltung an der Realschule. "Ziel des Pilotprojekts ist es, ein Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen zu erzeugen, die aber nicht unbedingt nur in anderen Ländern stattfinden, sondern auch vor der eigenen Haustür", sagt Konrektor Hubert Miesauer. Er betont: "Menschenrechtsverletzungen beginnen beim Mobbing in der Schule." Der Workshop soll "der Beginn einer nachhaltigen Initiative zum Thema Menschenrechte darstellen". Dazu gehört auch der Besuch von 134 Neuntklässlern in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm im Dezember.