Weißenhorn Markanter Bahnhof frisch renoviert

Im Gespräch (von links): Bahnlobbyist Bernhard Jüstel, Architekt Christian Konstantinides und Gebäudebesitzer Alexander Engelhard.
Im Gespräch (von links): Bahnlobbyist Bernhard Jüstel, Architekt Christian Konstantinides und Gebäudebesitzer Alexander Engelhard. © Foto: Claudia Schäfer
Weißenhorn / CLS 09.12.2014

Großer Bahnhof im Bahnhof Weißenhorn: Die an der Sanierung beteiligten Handwerker und viele Neugierige aus der Fuggerstadt und Umgebung haben am Samstag auf den Abschluss des Umbaus angestoßen und die Zeit der Renovierung Revue passieren lassen. Mittendrin: Eigentümer Alexander Engelhard, der das 1878 erbaute Haus Anfang des Jahres von der Stadt gekauft hat. Im dritten Stock, dem nicht ausgebauten Dachboden, hatte Engelhard eine kleine Ausstellung vorbereitet, in der er Bilder aus der Zeit vor der Sanierung und aktuelle Fotos gegenüberstellte. So manche Besucher fühlten sich da schnell in Zeiten zurückversetzt, als das markante Gebäude mit seiner damals noch grauen Fassade am Endpunkt einer damals stillgelegten Personenzugstrecke ein Schattendasein fristete. Wo damals am Gitter des Fahrkartenschalters ein "Geschlossen"-Schild prangte, findet sich heute der Eingangsbereich des Bistros "Endstation". Stark verändert haben sich auch die oberen Stockwerke: Die Wohnung im ersten Obergeschoss wurde saniert, im zweiten Stock bieten das Yogastudio "Yoga-Bahnhof" und die "Fitstation" in komplett modernisierten Räumen Angebote für Gesundheitsbewusste.

Einer, der am Samstag nicht fehlen mochte, war Bahnlobbyist Bernhard Jüstel, der jahrelang für die Reaktivierung der Strecke Senden-Weißenhorn eingetreten war. Mit der gelungenen Sanierung des Bahnhofsgebäudes, sagte der Stadtrat, sei das Projekt jetzt "rundum perfekt".

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