Am Mittwoch, 19. Mai, beginnt in der Region eine Truppenübung, diese wird bis Freitag, 21. Mai, dauern. „Radfahrzeuge, Wasserfahrzeuge und Luftfahrzeuge können zum Einsatz kommen“, teilt die Bundeswehr mit. Betroffen seien insbesondere die Städte Illertissen, Vöhringen und Weißenhorn, der Markt Altenstadt sowie die Gemeinden Bellenberg, Buch, Kellmünz und Roggenburg. Aber auch zum Beispiel Schnürpflingen, Illerrieden und Dietenheim liegen im Manövergebiet.

Auch in der Nacht wird geübt

Die Übungen finden auch nachts statt. „Wir bitten die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Auf die Gefahr, die von liegengebliebenen militärischen Sprengmitteln ausgeht, weisen wir besonders hin.“ Gemeint ist damit unter anderem aufgefundene Munition. Das Manöver selbst sei keine große Sache, heißt es aus dem Bayerischen Landeskommando: 30 Soldaten des Hubschraubergeschwaders 64, das in Laupheim stationiert ist, absolvieren eine Überlebensausbildung. Dazu zählt unter anderem ein Orientierungsmarsch. Ob bei der Übung auch Hubschrauber zum Einsatz kommen, ist noch offen.
Über die Schadensabwicklung bei eventuell auftretenden Manöverschäden erteilen die Kommunen und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Schadensregulierungsstelle des Bundes – in Nürnberg nähere Auskünfte, so die Bundeswehr weiter.