Senden Letzter Akt der Sanierung in der Eislaufhalle

Senden / BÖ 22.08.2013

Die Sanierung der Leimbinder, die die Dachkonstruktion der Eislaufanlage Senden halten, soll demnächst abgeschlossen werden. Alte Farbreste werden abgeschliffen und durch eine wasserlösliche Farbe ersetzt, damit notfalls Feuchtigkeit aus den Balken austreten kann. Die Arbeiten kosten 265 000 Euro, 15 000 mehr als ursprünglich vorgesehen. Dem hat der Ferienausschuss des Sendener Stadtrats am Dienstagabend zugestimmt.

Die Geschichte der Sanierung der Eislaufhalle begann bereits 2006 - in Bad Reichenhall. Am 2. Januar stürzte dort das Dach der Eislaufhalle ein, 15 Menschen starben. Die Stadtverwaltung Senden ließ in den folgenden Tagen vorsichtshalber auch die Konstruktion der eigenen Eislaufhalle untersuchen - und stellte erschrocken fest, dass es ebenfalls erhebliche Mängel in den tragenden Teilen gab. Wegen grundsätzlicher Baumängel war jahrelang Wasser durch das Dach eingedrungen und hatte sich im Hohlraum in den Leimbindern angesammelt. Als städtische Mitarbeiter diese anbohrten, spritzte es in hohem Bogen heraus. Die Halle wurde gesperrt und die Sanierung eingeleitet.

Das Abhobeln der alten Farbe an den Enden und der neue Anstrich sind jetzt so etwas wie der letzte Sanierungsakt. Der ließ so lange auf sich warten, weil die klatschnassen Leimbinder erst austrocknen mussten, berichtete Bürgermeister Kurt Baiker. Das Dach wurde schon viel früher abgedichtet, die Eislaufhalle ist sicher, sagte Baiker.

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