Mit den Grünen nimmt eine neue politische Kraft am Vöhringer Ratstisch Platz. Anfang November war der Ortsverband in Vöhringen – nach sechsjähriger Absenz – wiedergegründet worden. Nun hat es bei der Stadtratswahl am Sonntag aus dem Stand für vier Sitze im 24-köpfigen Gremium gereicht. 15,5 Prozent der Stimmen hat die Öko-Partei geholt. Die SPD und die Freien Wähler haben im Gegenzug jeweils zwei Sitze verloren. Die SPD stellt im neuen Gremium, das seine Arbeit im Mai aufnimmt, sechs Räte, die Freien Wähler vier.

Der CSU ist es gelungen, ihre zehn Sitze im Rat zu behaupten; die Partei holte  43,3 Prozent der Stimmen – und damit 1,1 Prozentpunkte mehr als bei der Wahl 2014. Der alleinige Bürgermeister-Kandidat Michael Neher stand auch auf dem ersten Platz der CSU-Stadtratsliste. Und sammelte dort 4398 Stimmen ein, mehr als jeder andere Kandidat.

Da Neher aber die Amtsgeschäfte im Vöhringer Rathaus von Karl Janson übernimmt, rückt Bernhard Thalhofer in den Vöhringer Stadtrat nach.

Die Wahlbeteiligung lag bei 45,1 Prozent. Frauen finden sich im Gremium kaum: Gerade einmal zwei Stadträtinnen stehen künftig 22 Stadträten gegenüber, eine weniger als derzeit.  

Der neue Vöhringer Stadtrat


CSU: 1. Herbert Walk, 2. Stefanie Bilmayer-Frank, 3. Kurt Wiedenmayer, 4. Markus Prestele, 5. Sascha Hinterkopf, 6. Jürgen Lackner, 7. Johann Gutter, 8. Dieter Brocke, 9. Georg Thalhofer, 10. Bernhard Thalhofer.

SPD:
1. Ludwig Daikeler, 2. Christoph Koßbiehl, 3. Volker Barth, 4. Wilfried Maier, 5. Werner Zanker, 6. Roland Bader.

FWG 1.Harry Wedemeyer, 2. Sascha Frick, 3. Peter Kelichhaus, 4. Anton Bidell.
Grüne 1. Markus Harzenetter, 2. Christian Lepple, 3. Maya Stelzner,
4. Victor Kern.