Illertissen Kollegsschüler trumpfen für Nachfolger auf

Illertissen / SWP 03.04.2013
Als zusätzliches Element zum Informationsabend für Eltern von Viertklässlern, der einige Tage zuvor stattfand, hatte das Kolleg der Schulbrüder wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet. Erstmals waren nur die Klassen 5 bis 7 beteiligt.

Zum einen, weil sie vom Alter her der Hauptzielgruppe, den Viertklässlern aus der Umgebung, näher stehen und zum anderen, weil in knapp vier Monaten noch ein großes Schulfest folgt, an dem sich dann die älteren Schüler voll einbringen werden.

In dreieinhalb Stunden konnten sich die Gäste aller Altersklassen in etwa ein Bild machen, was am Kolleg alles geboten wird. Es gab vielerlei Vorführungen, die in Englisch dominierten: ob Szenen aus dem Englischbuch, selbstgeschriebene Sketche, das alte Lied von den zu reichlichen Hausaufgaben ("We get too much homework") oder gar eigenes Theater. Die 6b demonstrierte, wie Robin Hood den bösen Sheriff austrickste. Zudem gab es Ausstellungen und Fragespiele, die über Fächer informierten. Die 6a lud zum Klassenkonzert in den Bachsaal, wo Chorleiter Michael Heinrichs über die Chorklassen und die Chorkids informierte und wo auch das große Percussionsensemble mit Latino Musik glänzte. Kammermusik gab es im Musikstudio.

Wer wollte, konnte alles erfahren über Zecken oder vom P-Seminar Chemie selbst hergestellte Cremes und Salben testen. Die Robotikgruppe gab Einblicke in ihre Arbeit, man konnte den Schulkreuzweg in fünf Stationen zurücklegen, hinter die Kulissen des Marionettentheaters blicken, römische Spiele spielen, in den Kunsträumen Drucke erstellen. Auffällig ist, dass der Tag in immer stärkerem Maße von ehemaligen Schülern als Begegnungsstätte mit ehemaligen Klassenkameraden und sicher auch Lehrern genutzt wird. Man tauscht sich über den persönlichen Werdegang aus und genießt es, wenn die jeweiligen Gesprächspartner erstaunt sind, wozu es manch früher womöglich etwas fauler Schüler doch gebracht hat. Für die aktuellen Schüler sind inzwischen Osterferien angesagt. Nur gut, dass es die Ferien auch bei schlechtem Wetter gibt.hf

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