Gesundheit Landrat Freudenberger: Kliniken enger vernetzen

Thorsten Freudenberger will die Kliniken im Kreis enger vernetzen.
Thorsten Freudenberger will die Kliniken im Kreis enger vernetzen. © Foto: Volkmar Könneke
nid 03.01.2018
Nicht nur die Krankenhäuser sehen: Neu-Ulms Landrat Freudenberger plädiert für einen weit gefassten Ansatz im Strukturprozess.

In seinem Grußwort zum Jahreswechsel hat der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger skizziert, wie er sich die Zukunft der drei Kliniken im Kreis vorstellt. „Wir brauchen einen weit gefassten Ansatz, da das Krankenhausangebot nur eine Säule der medizinischen Versorgung ist“, schreibt Freudenberger. Die Häuser in Neu-Ulm, Weißenhorn und Illertissen sollen „eng“ mit den Notärzten, den haus- und fachärztlichen Angeboten sowie den vielfältigen Konzepten im pflegerischen Bereich vernetzt werden. Ziel sei „eine moderne, erreichbare und finanzierbare medizinische Gesamtversorgung“ für die Bürger im ganze Landkreis Neu-Ulm. Neben den bundespolitischen Rahmenbedingungen habe die Kreisspitalstiftung aber auch eigene Schwächen. Darum wird es im bevorstehenden Strukturprozess mit den Kreisräten gehen.