Senden Kinderkrippen können gebaut werden

Senden / WILLI BÖHMER 05.07.2013
Das Kinderzentrum St. Christophorus in Senden kann um zwei Kindergruppen ausgebaut werden. Die vorzeitige Baufreigabe ist eingetroffen.

Jetzt steht es fest: Mit dem Ausbau des Kinderzentrums der katholischen Kirche St. Christophorus in Senden kann begonnen werden. Gestern flatterte mit der Post auch die Zuschusszusage der Regierung von Schwaben ins Sendener Rathaus. Zwei Krippengruppen mit insgesamt 24 Plätzen sollen neu entstehen. Der Freistaat fördert den Ausbau mit einem Betrag von 555 200 Euro - das sind 90 Prozent der reinen Baukosten. Die Gesamtkosten wurden auf 850 000 Euro hochgerechnet. Gebaut wird von der Stadt. Die Kirche unterstützt das Vorhaben mit einem Eigenanteil.

Mit der Förderungszusage kam auch der vorzeitige Baubeginn an. Es wurde Zeit, schließlich gibt es von August an einen Rechtsanspruch auf einen Platz für jedes Kind. Er wird jetzt möglichst schnell einen Auftrag an den Architekten geben, damit mit dem Bau begonnen werden kann, sagte Bürgermeister Kurt Baiker. "Wir wollen Gas geben." Der Bau wird in enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde erstellt, versicherte Baiker.

Für die beiden Krippengruppen wird im Süden der bestehenden Gebäude ein zweistöckiges neues Haus zum Familienzentrum in Senden-Ay hinzugefügt. Dieses Gebäude soll in Holzbauweise hochgezogen werden. Und weil es aus Fertigbauteilen zusammengesetzt werden wird, ist die Bauzeit vergleichsweise kurz, deutlich kürzer als die für ein Ziegelbauwerk.

Bis die neuen Räume zur Verfügung stehen, muss ein Provisorium dafür sorgen, dass Kinder, die später in der Krippe untergebracht werden sollen, aufgenommen werden, bis die neuen Räume zur Verfügung stehen. Zwei Räume im benachbarten Kindergarten werden dafür geräumt.

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