Parteien Junge Liberale wollen die Wahl rocken

Vorstand und Unterstützer der Julis im Landkreis: (von links) Konstantin Zanker, Christina Zimmermann, Christoph Zander, Christoph Ramspeck, Maximilian Funke-Kaiser und Salvatore Mazza.
Vorstand und Unterstützer der Julis im Landkreis: (von links) Konstantin Zanker, Christina Zimmermann, Christoph Zander, Christoph Ramspeck, Maximilian Funke-Kaiser und Salvatore Mazza. © Foto: Sonja Fiedler
Kreis Neu-Ulm / Sonja Fiedler 05.05.2018

Die Jungen Liberalen (Julis) im Landkreis Neu-Ulm haben einen neuen Kreisverband gegründet. „Die Idee haben wir seit Jahren, jetzt haben wir genug Mitglieder“, sagte FDP-Kreisrätin Christina Zimmermann in der Versammlung im Neu-Ulmer Café d‘Art. Die 24-jährige Weißenhornerin wurde von den sechs anwesenden Gründungsmitgliedern einstimmig zur Kreisvorsitzenden gewählt. Zehn junge Leute zwischen 14 und 35 Jahren gehörten dem Kreisverband aktuell an, sagte Zimmermann. Es sollen noch mehr werden. „Wenn jeder noch einen mitbringt, sind wir schon 20“. Erstes Ziel der Julis sei es, die FDP im Wahlkampf für die Landtagswahl im Oktober zu unterstützen. „Wir wollen, dass alle zusammenhelfen, um das Wahljahr zu rocken.“ Wichtig sei auch eine intensive Zusammenarbeit mit den Jungen Liberalen in Ulm.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbands wählte die Versammlung Salvatore Mazza (Schatzmeister), Konstantin Zanker (Programmatik) und Christoph Ramspeck (Presse).

Viele Gäste aus der Partei sprachen Grußworte. Die Gründung neuer Kreisverbände zeige, dass die liberale Stimme wieder mehr Gewicht habe, sagte Maximilian Funke-Kaiser, Landesvorsitzender der Julis in Bayern. Dies unterstrich auch Christoph Zander, Bezirksvorsitzender der Julis in Schwaben: „Wir wissen alle, welch finsteres Tal der Liberalismus 2013 betreten hat.“ Nun seien die Liberalen auf einem guten Weg zurück. Im Bezirk Schwaben gäbe es mittlerweile vier Kreisverbände.

Die Julis seien „die liberale Seele und das liberale Gewissen der Partei“, sagte FDP-Kreisvorsitzender Michael Zimmermann. Er habe immer eine „gewisse Lücke“ gespürt, da die Mitgliederzahlen nicht für einen Juli-Kreisverband gereicht hätten. Die Gründung nannte er historisch.

Die Julis seien mit elf Abgeordneten die stärkste Jugendorganisation im Bundestag, berichtete der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser aus Ravensburg. Bundestagsabgeordneter Alexander Kulitz und Philipp Faustmann, Juli-Kreisvorsitzender Ulm-Biberach, stellten die Bedeutung der Zusammenarbeit über die Donau hinweg dar. „Wir sind eine Grenzregion, wir arbeiten zusammen, wir müssen die Brücken ausbauen“, sagte Kulitz.

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