Drogenberatung Illertisser Drogenberatung vorerst geschlossen

Illertissen / bf 15.02.2018

Die Drogenberatungsstelle in Illertissen ist vorübergehend nicht besetzt. „Sie wird aber notfallartig aus Neu-Ulm und Senden bedient, die Kollegin aus Senden konnte aufstocken“, sagt Doris Knak, Leiterin der Sucht- und Drogenberatung der Diakonie Neu-Ulm. Grund ist eine Schwangerschaft: Die Illertisser Drogenberaterin geht gegen Ostern in Mutterschutz, anschließend direkt in Elternzeit. Schon jetzt darf sie wegen eines Beschäftigungsverbots des Gewerbeaufsichtsamts alleine keine offenen Sprechstunden mehr anbieten und wurde deshalb in die Hauptstelle der Diakonie in Neu-Ulm versetzt. „Alleine vor Ort ist das für sie zu gefährlich“, sagt Leiterin Knak. „Sie darf auch nur noch mit Leuten arbeiten, die sie schon kennt.“

Die Diakonie habe „niemanden mehr in der Hinterhand gehabt“, um die Stelle in Illertissen direkt zu besetzen, deshalb muss die Beratungsstelle vorübergehend schließen. Mittlerweile wurde eine Nachfolgerin gefunden, berichtet Knak. Die neue Kollegin kann die Stelle allerdings erst zum 1. Juni antreten.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel