Elchingen/Region / BARBARA HINZPETER  Uhr

Das Elend der Flüchtlinge, die auf der griechischen Insel Lesbos ausharren, lässt Helferkreise der Region nicht kalt. Jetzt sammeln sie Geld und Lebensmittelspenden, die noch im Oktober ins Lager Moria gebracht werden sollen. Eine der Abgabestellen ist die Kleidertruhe am Fackelberg in Unterelchingen. Wie Gruppen, Firmen, Bürger im Kreis Neu-Ulm schloss sich der Elchinger Freundeskreis Asyl der von Ehrenamtlichen aus Bellenberg und Illertissen initiierten Aktion an. „Was Besseres kann man gar nicht machen als den Menschen vor Ort zu helfen“, sagt Mathilde Hucker. Beim Einsammeln der Spenden helfen auch in Elchingen lebende Flüchtlinge. In Moria versorgt die Schweizer Hilfsorganisation Remar die Menschen mit Essen und Trinken.

Lebensmittelspenden können am Freitag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr, und Samstag, 15. Oktober, 9 bis 13 Uhr, abgegeben werden. Weitere Sammelstellen: Ditib Illertissen, Martinushaus Pfaffenhofen, Pfarrstadel St. Johann Baptist in Nersingen-Straß, Kleiderkammer Weißenhorn, Hochschule Neu-Ulm. Wegen des Zolls können nur Tetrapacks mit Säften, Zwei-Kilo-Packungen Linsen und Kichererbsen, Ein-Kilo-Dosen mit Gemüse, 500-Gramm-Gläser Instant-Kaffee sowie Croissants in Vakuum-Großpackungen verschickt werden.Um Lebensmittel vor Ort kaufen zu können, sind Geldspenden nötig: Elchinger Bürgerhilfe füreinander, Stichwort „Lesboshilfe“, IBAN: DE70 6306 1486 0005 0000 09, VR-Bank Langenau-Ulmer Alb. Das Geld geht laut Hucker direkt an Remar. hib