Weißenhorn Gutachter soll Umbau-Mängel bestätigen

Weißenhorn / MUT 02.08.2013

Fugen sind zu breit, Pflastersteine kaputt. Der Umbau der Memminger Straße sorgt noch immer für Gesprächsstoff in Weißenhorn. Nun soll ein gerichtlich bestellter Gutachter die Mängel bestätigen. In der kommenden Woche wird der Experte zu Gesprächen mit der Verwaltung erwartet und sich das Ergebnis der Neugestaltung anschauen. Das berichtet Bürgermeister Wolfgang Fendt. Zwei Millionen Euro hat der Umbau der Straße gekostet. Klar ist: Die Stadt will nicht die Verantwortung für die Mängel übernehmen, die Frage juristisch klären lassen. Vor Monaten bereits hatte die Kommune die Abnahme der Arbeiten verweigert, die Zahlungen an die Baufirma eingestellt.

Bürgermeister Fendt hofft noch auf eine gütliche Einigung. Sollte jedoch ein Gericht die Mängel bestätigen und es dennoch zu keiner Einigung mit der Baufirma kommen, bleibe der Stadt nichts anderes übrig - dann müsse man eben klagen, heißt es im Rathaus.

Das Bauunternehmen aus dem Kreis Günzburg hat die Vorwürfe bislang zurückgewiesen: Die Qualität der Arbeiten sei in Ordnung, die der Steine auch.

Das sieht Stadtbaumeister Burkhard Günther anders: Das Ergebnis der Pflasterarbeiten ist für Günther inakzeptabel. Er betont: "30 Jahre lang sind wir schon mit der Altstadt-Sanierung beschäftigt. So ein Problem hatten wir noch nie."

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