Finanzen Großzügige Spenden für Langenauer Retter

30 000 Euro steuerte die Sparkasse bei.
30 000 Euro steuerte die Sparkasse bei. © Foto: Barbara Hinzpeter
Langenau / Barbara Hinzpeter 13.06.2018

Das ist einmalig in der Ortsvereins-Geschichte: Ein Spender, der anonym bleiben möchte, hat einen hohen Betrag springen lassen, der es dem Roten Kreuz in Langenau erlaubte, damit und mit einer Spende der Sparkasse Ulm in Höhe von 30.000 Euro ein neues Rettungsfahrzeug anzuschaffen.

„Das hatten wir noch nie und werden es wohl auch nie wieder erleben“, sagte Bereitschaftsleiter Peter Wolhein, als er das neue Einsatzauto vorstellte. Denn sonst könnten sich Ortsvereine des Roten Kreuzes höchstens gebrauchte Rettungswagen leisten. Der neue kostete 114 000 Euro, davon entfielen 75 000 Euro auf den speziellen Aufbau. Die Einrichtung stammt aus dem alten Fahrzeug des Ortsvereins. Das war 2015 dem Rettungsdienst Heidenheim abgekauft worden, der es ausgemustert hatte. So allmählich seien die Reparaturen angefallen, berichtete Bereitschaftsleiterin Christa Staib.

Schon im Einsatz

Sie habe großen Respekt vor den Fahrern und den Ehrenamtlichen im Rettungsdienst, sagte Ronja Kemmer, CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des DRK-Kreisverbands Ulm.  Sie hob hervor, dass die Ehrenamtlichen in Langenau jährlich 12 000 Stunden im Dienst für die Menschen in der Stadt und Umgebung sind. 2017 verzeichneten sie 239 Rettungsdienst- und 464 Ersthelfer-Einsätze, außerdem ging 77 Mal ein Hausnotruf-Alarm ein.

Kaum, dass es angeliefert war, rückte das neue Fahrzeug schon aus. Der Langenauer Sparkassen-Leiter Walter Gerstlauer wies darauf hin, dass die gute Ausstattung des Roten Kreuzes den Menschen vor Ort zugutekommt. Und nicht zuletzt seien es die Bank-Kunden, die dazu beitragen, einen sozialen Auftrag zu erfüllen. Die 30.000 Euro, welche die Sparkasse Ulm zum Langenauer Rettungswagen beisteuerte, seien als „sozialer Zweckertrag“ aus dem Prämiensparen erwirtschaftet worden. Bei der Übergabe strahlten die Mitglieder der Bereitschaftsleitung. Und Christa Staib brachte es auf den Punkt: „Ich kann’s immer noch nicht recht glauben, dass so ein toller Karren jetzt bei uns in der Garage steht.“

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