Karnevalsgesellschaft Greane Krapfa klagen über weniger Besucher

Die Karnevalsgesellschaft Greane Krapfa hat einen neuen Vorstand: (von links) Karin Landsteiner, Marion Heitzler, Tobias Ott, Melanie Beer, Sophia Neugebauer, Christian Holl, Carolin Seethaler, Stefanie Dietz, Tanja Wanner, Alexander Glöckle.
Die Karnevalsgesellschaft Greane Krapfa hat einen neuen Vorstand: (von links) Karin Landsteiner, Marion Heitzler, Tobias Ott, Melanie Beer, Sophia Neugebauer, Christian Holl, Carolin Seethaler, Stefanie Dietz, Tanja Wanner, Alexander Glöckle. © Foto: Josephine Schuster
Oberelchingen / Josephine Schuster 06.07.2018

Es zog sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung der Karnevalsgesellschaft Greane Krapfa Oberelchingen 1957 im Konstantin-Vidal-Haus: Die Veranstaltungen im vergangenen Jubiläumsjahr des Vereins seien durchweg ganz gut besucht gewesen, dennoch bleibe noch Platz nach oben. „Heute ist das Dorfleben eben anders als früher. Da hat man extra Urlaub genommen für die komplette Fasnachtszeit. Dieser Wandel zieht sich durch alle Vereine”, erklärte Christian Holl, Zunftmeister der Därles Bärbla.

Größe des Vereins nahezu gleich geblieben

Vorstand Alexander Glöckle teilte mit, dass mit rund 480 Mitgliedern die Größe des Vereins in den letzten Jahren nahezu gleich geblieben sei. Mit mehr als 70 Gardetänzern und Funkenmariechen sei der Zulauf derzeit erfreulicherweise immens und der Generationenwechsel innerhalb des Vereins klappe gut. Man habe bei der Gemeinde einen Antrag auf Umnutzung der alten Grundschule gestellt, die in die sanierte Mittelschule umgezogen ist. In den alten Klassenzimmern könne man gut die Garde trainieren. Melanie Beer, Präsidentin Abteilung Karneval, berichtete, dass es in der nächsten Karnevalssaison wegen der Länge der Kampagne zwei Prunksitzungen am 17. und am 24. Februar 2019 geben werde. Die vom Verein durchgeführte Altpapiersammlung könnte außerdem ergiebiger sein. Sie rief dazu auf, das Papier gezielt für diese Sammlung aufzubewahren, denn das dadurch eingenommene Geld könne man gut gebrauchen.

Marion Heitzler, Zunftmeisterin der Oberelchinger Bobbele, teilte mit, dass man die Aktion „Narren gegen Gewalt“ noch ein zweites Jahre weiterführen wolle und auch während der kommenden Saison bedruckte Becher gegen eine Spende für die Hilfsorganisation „Weißer Ring“ ausgeben wolle. Außerdem habe man die eigene Facebook-Seite wegen der hohen Datenschutzauflagen geschlossen. Informationen gebe es weiterhin auf der Webseite www.bobbele.de. Heitzler sprach zudem den Wandel an, in dem man sich mit den Veranstaltungen befinde. „Wir fragen uns, ob die Gäste erwarten, dass wir Aktiven sie den kompletten Abend bespaßen.“

Auch Christian Holl äußerte sich besorgt: „Die eingeladenen Gruppen, die zu uns kommen, werden immer kleiner und wir müssen uns wegen der hohen Fixkosten für die Veranstaltungen langsam Gedanken machen, wie lang sich das noch lohnt.“ Er dankte der Polizei und der Gemeinde für die Unterstützung bei den Veranstaltungen. Am 3. März 2019, dem Fasnachtssonntag, werde es wieder den beliebten, karnevalistischen Gottesdienst mit Pater Ulrich in der Klosterkirche geben. Kassiererin Karin Landsteiner lobte außerdem die vorbildlich geführten Konten, die sich allesamt im positiven Bereich befänden.

Anschließend wurde der bisherige Vorstand einstimmig im Amt bestätigt  und Sophia Neugebauer als Ersatz für die ausscheidende Katharina Bitterle als Beisitzerin ins Amt gehoben. Schlussendlich wurden 26 Mitglieder für ihre Mitgliedschaft von 10, 20, 30 und 40 Jahren geehrt.

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