Vöhringen / Michael Janjanin  Uhr
Dem Vöhringer Trinkwasser wird wegen des Starkregens und der Gefahr von Verunreinigungen das Trinkwasser vorsorglich desinfiziert

Das Trinkwasser im Leitungsnetz der Stadt Vöhringen wird seit Dienstag, 21. Mai, vorsorglich gechlort, da wegen der aktuellen Hochwasserlage bakterielle Verunreinigungen auftreten können. Das hat die Stadt mitgeteilt. Auf eine Anordnung des Gesundheitsamts für den Landkreis Neu-Ulm wird dem Trinkwasser vorübergehend der Zusatzstoff Natriumhypochlorital zugegeben – zur Desinfektion im Rahmen der Trinkwasserverordnung.

Keine gesundheitliche Bedenken

Damit werde eine Konzentration von 0,1 bis 0,3 Milligramm Chlor je Liter Wasser erreicht. Dies könne zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen im Trinkwasser kommen. Gesundheitliche Bedenken bestünden nicht. Die Bürger können das Trinkwasser uneingeschränkt nutzen, teilt die Stadt weiter mit. Es sei auch unbedenklich, wenn Tiere gechlortes Wasser trinken. Für Fische sei Chlor hingegen auch in geringen Konzentrationen schädlich – ein Hinweis nicht nur für Besitzer von Aquarien, sondern auch von Fischteichen. Die Stadt Vöhringen werde darüber informieren, sobald das Trinkwasser nicht mehr gechlort wird.

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