Pfaffenhofen Forstrevier von Oberelchingen nach Pfaffenhofen umgezogen

Bürgermeister Josef Walz (links) und Ralf Tischendorf (rechts) zeigen es auf der Karte: Das Forstrevier für den nördlichen Landkreis hat in Pfaffenhofen einen zentraleren Platz gefunden. In der Mitte: Forstoberinspektor Benedikt Trefzer. Foto: Patrick Fauß
Bürgermeister Josef Walz (links) und Ralf Tischendorf (rechts) zeigen es auf der Karte: Das Forstrevier für den nördlichen Landkreis hat in Pfaffenhofen einen zentraleren Platz gefunden. In der Mitte: Forstoberinspektor Benedikt Trefzer. Foto: Patrick Fauß
Pfaffenhofen / PATRICK FAUSS 28.08.2013
Aus Forstrevier Oberelchingen wird Forstrevier Pfaffenhofen. Die 3000 privaten und auch die kommunalen Waldbesitzer im nördlichen Landkreis werden künftig von der Marktgemeinde aus betreut.

Bernd Trefzer (32) ist seit eineinhalb Jahren zuständig für städtische, gemeindliche und private Wälder im nördlichen Landkreis Neu-Ulm. Anschrift und Name seines Arbeitsplatzes haben sich nun geändert. Weil das Büro Anfang des Monats von Elchingen nach Pfaffenhofen umgezogen ist, wurde das bisherige "Forstrevier Oberelchingen" in "Forstrevier Pfaffenhofen" umbenannt.

"Es ist der Versuch, ins Zentrum der Arbeit zu kommen", erläutert Trefzers Chef Ralf Tischendorf, Abteilungsleiter beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Schon lange habe man versucht, ein zentraleres Büro für den nördlichen Landkreis zu finden. In den Gebäuden des Pfaffenhofener Bauhofs ist man nun fündig geworden. 22 Quadratmeter groß ist das neue Büro. Ein Computer, ein stoß- und wasserfestes Laptop sowie zahlreiche Ordner sind auf dem Schreibtisch und in Schränken untergebracht.

Die Marktgemeinde hatte die Räume vor einigen Monaten von den Lechwerken Augsburg (LEW) erworben und im März in Betrieb genommen. Die Bauhofmitarbeiter sind es auch, die sich um die Waldstücke im Pfaffenhofener Gemeindebesitz kümmern. Benedikt Trefzer plant für die Gemeinde, welche Bäume zu fällen sind und welche Arten wo nachgepflanzt werden. Die Nähe zu den eher kleinen gemeindlichen Waldstücken in Pfaffenhofen waren jedoch nicht der Grund für den Umzug. Hauptvorteil des neuen, zentralen Arbeitsplatzes sind die kürzeren Wege in die Waldgebiete des Zuständigkeitsbereichs.

Trefzer betreut 2200 Hektar Wald, die von rund 3000 Waldbesitzern bewirtschaftet werden. Hinzu kommen 800 Hektar, die Gemeinden und Städten gehören. Und derzeit gibt es viel zu tun: "Durch die lange Hitzeperiode sind die Borkenkäfer ein Problem geworden", sagt Trefzer. Derzeit berate er Waldbesitzer und Nutzer, wie sie der Schädlinge Herr werden können oder welche Maßnahmen vorbeugend zu ergreifen sind. Oft müssen Waldbesitzer, die vom Schädlingsbefall gar nichts bemerkt haben, informiert werden. Ein Übergreifen auf gesunde Bestände solle verhindert werden.

Ab November bis in den Februar stünde dann die Beratung zum Thema Holzeinschlag auf dem Arbeitsplan. Von März bis Mai bilde das Aufforsten der Wälder einen Schwerpunkt. Juni bis Oktober widme er sich der Büroarbeit. In dieser Zeit bietet die Forstinspektion außerdem Führungen durch den Wald für Grundschulen und Kindergärten an.

Info Die neue Anschrift lautet: Forstrevier Pfaffenhofen a. d. Roth, Rudolf-Diesel-Straße 4. Telefon: (07302) 924 99 43.