Bellenberg Flohmarkt in Bellenberger Garagen

IWE 16.11.2012

Für die einen ist es Krempel. Andere hängen an überflüssig gewordenen Gegenständen und wollen die Sachen nicht einfach entsorgen: Vielleicht findet sich ja eines Tages ein vertrauenswürdiger Käufer. Aus dieser Überlegung heraus haben Elisabeth Sauter-Ilg und ihre Schwester Barbara aus Bellenberg die Idee des Garagen-Flohmarkts entwickelt. Morgen, Samstag, wird die Idee in die Tat umgesetzt. Von 11 bis 16 Uhr öffnen 20 Haushalte in Bellenberg ihre Garagentore. Die Besucher dürfen gespannt sein, was alles zum Vorschein kommt. Alle Verkaufsstellen werden mit bunten Luftballons markiert. Garagen-Flohmärkte sind an sich nicht neu, auch im fränkischen Röttenbach, wo eine weiteres Mitglied der Familie Ilg lebt, wird diese Art des Verkaufs gepflegt. Die Vorteile für den Verkäufer liegen auf der Hand: Weder Transportaufwand noch Standkosten fallen an, der Erlös bleibt nach den Worten von Elisabeth Sauter-Ilg beim Verkäufer. Allerdings sei die Organisation aufwendiger gewesen als sie und ihre Schwester sich das vorgestellt hätten. So müsse an den Verkaufsstellen die Verkehrssicherheit gewährt sein, und es müsse sichergestellt sein, dass sich keine professionellen Händler am Verkauf beteiligen. Die Initiatorinnen sind deshalb froh, dass sich die Bellenberger Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller von der Idee begeistern ließ. Mit ihrer Hilfe war der Papierkram einfacher zu bewältigen. Reiner Zufall ist dagegen, dass die Bellenberger Fußballer ebenfalls am Samstag einen Second-Hand-Markt in Sportheim veranstalten. Man tat sich zusammen und durfte auf der Internet Homepage der Gemeinde für bei Veranstaltungen werben.