Dorftreff Farbe und Pflaster für Wege

Der Bullenstall ist ein beliebter Treffpunkt im Ort: Nun sollen das Gebäude und der Platz in der Nähe des Schützenheims saniert und verschönert werden.
Der Bullenstall ist ein beliebter Treffpunkt im Ort: Nun sollen das Gebäude und der Platz in der Nähe des Schützenheims saniert und verschönert werden. © Foto: Patrick Fauß
Oberhausen / Von Patrick Fauß 17.07.2018

Jedes Dorf brauche einen Platz, wo  Veranstaltungen stattfinden können. Das betonte Bürgermeister Wolfgang Fendt dieser Tage in Oberhausen. Wie bereits kurz berichtet, waren 30 Teilnehmer zu der Bürgerversammlung gekommen. In dem Weißenhorner Ortsteil ist solch ein Platz der „Bullenstall“ neben dem Schützenheim. Eine Maschinenhalle mit angebauter Küche, die von Zeit zu Zeit für Feste, Public Viewing oder ähnliches genutzt wird. Vor Jahrzehnten waren dort Deckbullen untergebracht gewesen.

Wie Fendt berichtete, stehe die Sanierung des Stalls nun kurz bevor. „Nach der Weltmeisterschaft sollen die Arbeiten beginnen.“ Vor dem Gebäude werde dann Pflaster verlegt. Innen und außen werde gestrichen. Das Gebäude soll insgesamt erneuert werden.

Ein Pflaster wurde aus der Versammlung heraus auch für den Fußweg gefordert, der von der Von-Katzbeck-Straße aus zwischen den Grundstücken zum Bullenstall führt. Dieser Weg bilde außerdem einen weiteren Zugang zum Schützenheim. Mithin „der meist genutzte Gehweg von Oberhausen“, wie es hieß. Im Winter, insbesondere bei Schnee und Eis, sei der unbefestigte Weg manchmal jedoch kaum passierbar. Das Problem sei laut Fendt, dass der Weg teilweise über Privatgrund laufe. Man müsse zunächst mit dem Eigentümer sprechen. Der sei mit weiteren Maßnahmen bislang aber nicht einverstanden gewesen.

Die Ortsverbindungsstraße zwischen Attenhofen und Oberhausen sei von Regengüssen ausgewaschen und schlecht passierbar, wie eine Zuhörerin bemängelte. Dieses Thema hatte Stadtrat Franz-Josef Niebling (CSU) bereits in der vergangenen Sitzung des Bauausschusses angesprochen. Fendt betonte, die Stadt sei in diesem Fall zuständig, die Verwaltung werde sich darum kümmern. Eine Lampe entlang des Radwegs an der Staatsstraße zischen Wallenhausen und Oberhausen würde in späten Stunden dort für mehr Sicherheit sorgen. Auch dafür sollen Möglichkeiten geprüft werden, versprach der Bürgermeister.

Eine gefährliche Stelle am Gräbenweg soll mit einem Vorfahrt-gewähren-Schild für Fahrradfahrer gesichert werden. Bereits vor Jahren hatten die Anwohner deswegen bei der Verwaltung vorgesprochen. Fendt: Die Polizei habe nach einer Ortsbegehung nun einem solchen Schild endlich zugestimmt.

 Ein weiteres Thema war der Spielplatz im Neubaugebiet. Er könne wegen der langen Lieferzeiten voraussichtlich erst ab Herbst mit neuen Geräten bestückt werden. Und: Bis zur nächsten Bürgerversammlung in Oberhausen soll es nicht mehr so lange dauern.

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