Senden Erinnerungen an eine zähe Kämpferin

"Eine Frau, die viel geleistet hat, die wir voller Stolz präsentieren können": Bürgermeister Kurt Baiker würdigt in einer kurzen Ansprache die Verdienste von Therese Studer, die Zeit ihres Lebens für Frauenrechte gekämpft hat. Foto: Matthias Kessler
"Eine Frau, die viel geleistet hat, die wir voller Stolz präsentieren können": Bürgermeister Kurt Baiker würdigt in einer kurzen Ansprache die Verdienste von Therese Studer, die Zeit ihres Lebens für Frauenrechte gekämpft hat. Foto: Matthias Kessler
Senden / NID 16.11.2012

"Therese Studer hat darauf hingewiesen, dass Arbeiten und menschliches Wohl zusammengehören." Das sagte der Sendener Bürgermeister Kurt Baiker gestern Abend bei einer Gedenkfeier für die in Senden geborene Kämpferin für die Rechte von Arbeitnehmerinnen. Studer wäre im September 150 Jahre alt geworden. Nach ihr wurde der städtische Seniorentreff benannt. Darin befand sich früher die Verwaltung der Spinnerei, in der Studer arbeitete - und dort fand gestern die Gedenkveranstaltung statt. Gekommen waren unter anderem die aus Senden stammende Bundestagsabgeordnete der Grünen, Ekin Deligöz, und viele Stadträte. Hannelore Beck, Sprecherin der auf Studer zurückgehenden lokalen Katholischen Arbeitnehmerinnen-Bewegung erinnerte an deren Lebensmotto: "Lasst nicht locker! Setzt euch ein!" Der Chor der singenden Senioren intonierte dazu: "Wir feiern ein Fest der Freude."

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