Kinder, die ein Instrument erlernen, brauchen ein Ziel. Sagen der Sendener Musikschulleiter Rainer Bischof und seine designierte Nachfolgerin Corinna Kukuc. Deshalb hat die kommunale Einrichtung mit vier Musikvereinen ein Mega-Projekt organisiert: „Musik aus Senden“, heißt die Veranstaltung, die am Sonntag, 17. Februar, rund 60 vorwiegend kleine Musiker auf die Bühne des Bürgerhauses bringt.

„Ein tolles gemeinsames Projekt“, befand Bürgermeister Raphael Bögge bei der Vorstellung. Es zeige, wie gut Musikschule und Vereine zusammenarbeiten. Die bei der Stadt angestellten Lehrer leisteten zumeist die Grundausbildung, in den Vereinen wird das Können ausgebaut. Schon zum 40-jährigen Bestehen der Musikschule habe man mit großem Erfolg für eine Aufführung kooperiert, das wird nun wiederholt.

Auftritt in großer Gruppe

Eine Premiere wird am kommenden Sonntag der Auftritt des Anfänger-Projektorchesters sein: 40 Mädchen und Buben spielen unter Leitung von Klaus Natterer etwa „When the Saints go marching in“ oder „Old Mac Donald had a farm“. Alle dieser Kinder hätten die D1-Prüfung noch nicht abgelegt, musizierten in Vereinen in kleinen Orchestern und bekämen nun die Chance, sich im Großen zu präsentieren.

Außerdem treten kleinere Blechbläserensembles und das Saxophon-Quartett der „Harmonia“ Wullenstetten auf, sie spielen „besondere Literatur“. Auch Querflöten werden zu hören sein.

Und erstmals erklingt eine von Natterer komponierte und von allen Musikern, alt wie jung, gemeinsam aufgeführte Senden-Fanfare namens „Sendino“ – ein Kunstwort aus Senden und Bambino, italienisch für Kind. Kukuc: „Eine Weltpremiere.“

Info Am Konzert „Musik aus Senden“ wirken mit: die städtische Musikschule, die Dorfmusikanten aus Aufheim, die „Harmonia“ Wullenstetten, die Musikvereinigung Senden-Ay-Oberkirchberg sowie aus dem Nachbarort der Musikverein Gerlenhofen. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.