Jeder Ortsteil bekommt eine E-Bike-Ladestation. Zudem werden eine Panorama-Liege zwischen Thalfingen und Oberelchingen am Radweg entlang der Kreisstraße NU 8 und eine Panorama-Schaukel im Bereich des Klosters Oberelchingen aufgestellt. Das hat der Gemeinderat einhellig beschlossen. Das Gremium stimmte damit zu, sich am Leader-Förderprogramm „Donautäler 2.0“ zu beteiligen.

Dessen Ziel ist es, die Radwege-Infrastruktur zu verbessern – auf rund 300 Kilometern in 14 Nebentälern der Donau. 60 Prozent der Netto-Kosten übernimmt Leader, 40 Prozent die Kommune. Elchingen muss daher für die E-Bike-Ladestationen nahe der Brasserie Adler, der Klosterkirche Oberelchingen und einem noch festzulegenden Standort in Unterelchingen insgesamt rund 5000 Euro locker machen. Für die Panorama-Liege sind es fast 700 Euro, für die Panorama-Schaukel 1250 Euro. Hinzu kommen Kosten für Errichtung und Anschluss. Ferner ist die Kommune für Betrieb, Wartung, Reparatur und Instandsetzung zuständig. Für Nutzer ist der Strom der Ladestationen, die am Radweg liegen müssen, kostenlos.

Auf der Schaukel erholen

„Mehr als sinnvoll“ sei es, gleich drei E-Bike-Ladestationen anzuschaffen, sagte Reinhard Rotermund (Eule) mit Blick auf den Verwaltungsvorschlag, nur eine Station in Thalfingen zu errichten. Ferner sei in Oberelchingen eine Panorama-Schaukel schöner als eine -liege. „Auf der Schaukel erholen, während das E-Bike lädt“: Eine Idee, für die sich auch Armin Willbold (DGO) erwärmen konnte. Anders als Rotermund hält Karin Batke (UFWG) den Ladestations-Standort Gasthof Zahn in Unterelchingen nicht für ideal. Sie sprach sich für die „KSV-Halle an der Bahnlinie“ aus. Den Standort will die Verwaltung zeitnah festlegen, heißt es.

Die Stromtankstellen begrüßte auch Karl Mayer (CSU). Er wies aber darauf hin, dass mehr Sicherheit für Radfahrer nötig sei. „Da haben wir in Elchingen Nachholbedarf.“ Er forderte erneut Fahrbahn-Markierungen, wo kein Radweg existiert.