Unter Auflagen sind Besuche in Kliniken, wie berichtet, generell wieder erlaubt – für Besuche auf der Wochenstation gelten aber eigene Regeln. Darauf weist die Kreisspitalstiftung hin: Auf der Wochenstation der Donauklinik in Neu-Ulm sind nur der Vater des Kindes oder die Bezugsperson, die auch bei der Geburt anwesend war, zugelassen. Bestehen Symptome oder ein erhöhtes Infektionsrisiko, ist ein Besuch nicht möglich.

Eine Stunde am Tag

Die Besuchszeit der Väter auf der Station ist auf eine Stunde pro Tag beschränkt. In Ausnahmefällen, zum Beispiel wenn es Mutter oder Kind nicht gut geht, kann von dieser strikten Regelung auch abgewichen werden.
„Uns ist bewusst, dass dies eine deutliche Einschränkung für die größer gewordene Familie bedeutet“, heißt es auf einem entsprechenden Informationsblatt der Kreisspitalstiftung. Das diene allerdings dem Schutz der Wöchnerinnen, Neugeborenen und des Teams auf der Station.

Video statt Info-Abend

Wegen der Corona-Krise finden in der Donauklinik zurzeit auch keine Info-Abende für werdende Eltern statt, teilt Pressesprecherin Edeltraud Braunwarth mit. Um trotzdem umfassend zu informieren, gibt es auf der Homepage der Donauklinik im Bereich Geburtshilfe einen Fragenkatalog mit den meistgestellten Fragen und Antworten zur Geburt und den Angeboten in der Klinik. Außerdem ist dort auch eine virtuelle Kreissaalführung zu finden. Per Video können werdende Eltern die Räumlichkeiten und einen Teil des Teams vorab schon kennenlernen.