Es geht um den Einsatz von Tablets und digitalen Tafeln im Unterricht. Um die Chancen und Risiken des Internets. Um erste Programmier-Versuche von Schülern: Das Staatliche Schulamt im Kreis Neu-Ulm hat den Thementag „Digitale Bildung“ ausgerufen und mit einem umfangreichen Programm ausgestattet. „Wir brauchen uns hier nicht zu verstecken“, sagt Schulamtsdirektor Ansgar Batzner.

Am kommenden Dienstag, 23. Oktober, können Lehrer, Schüler und Eltern zahlreiche Facetten der neuen Möglichkeiten und Methoden, aber auch die damit verbundenen Ängste und Restriktionen kennenlernen. Viele der insgesamt 28 Vorträge und Workshops sind den Lehrkräften von Grundschule bis Gymnasium vorbehalten. Viele sind für Schüler gedacht. Einige richten sich auch explizit an Eltern, Anmeldeschluss hierfür ist der morgige Freitag, 19. Oktober.

Podiumsdiskussion für alle

Für Eltern gedacht sind zwei Veranstaltungen im Sendener Bürgerhaus. Um 19.30 Uhr gibt es dort im Großen Saal den einführenden Vortrag „Digitalisierung – Fluch, Segen, Hilfe, Himmel, Hölle?“ von Designer Andreas Koop. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion an mit Koop, dem Sendener Bürgermeister Raphael Bögge, Mark Lörz, Rektor des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, sowie je einem Schüler- und einem Elternvertreter.

Parallel dazu geht es von 19 bis 20.30 Uhr im kleinen Saal des Bürgerhauses für Eltern mit Kindern bis zur sechsten Klasse um das Thema „Medien in der Familie“, Referent ist Stephan Vielweib, Rektor der Inge-­Aicher-­Realschule in Pfuhl.

Die Vorträge und Workshops für Schüler und Lehrer beschäftigten sich etwa mit „Robotik an weiterführenden Schulen“ oder dem Programmier-Versuch „Algo-Kids“. Es geht um Cyber-Mobbing und Fake News. Meist referieren Lehrer, es sprechen aber auch der EDV-Schulberater Jürgen Schlieszeit sowie ein Präventionsexperte der Polizei.

Info Das gesamte Programm gibt es zum Download auf der Seite des Landratsamts: www.landkreis.neu-ulm.de