Die Mülldeponie bei Pfuhl wird ebenfalls für die Energieerzeugung genutzt

SWP 16.03.2012

Auch auf der Mülldeponie bei Pfuhl soll auf Betreiben des Landkreises eine große Photovoltaikanlage entstehen. Die Deponie zwischen Pfuhl und Burlafingen ist seit 1989 stillgelegt und inzwischen saniert. Das Projekt wird vom Abfallwirtschaftsbetrieb (ABW) des Landkreises betreut. Wie berichtet, ist dieser mit dem Vorschlag an die Neu-Ulmer Stadtverwaltung herangetreten. Die Deponie ist 18 Hektar groß, für die Photovoltaikanlage kommen im renaturierten Bereich rund 1,8 Hektar in Frage. Die Module sollen auf Stahlträger montiert werden, sie erreichen eine Höhe von 2,60 Metern. Mit einer Gegenstimme hat der Stadtentwicklungsausschuss im Februar einen Bebauungsplan dafür auf den Weg gebracht. Die Anlage soll gemäß einer Berechnung vom vergangenen Oktober Strom für rund 170 Haushalte produzieren. Die Anlagen auf den Dächern der Landkreis-Gebäude bringen es laut Planung auf eine Strommenge, die für 250 Haushalte reicht. Auch an diesem Projekt hält der Kreis trotz der veränderten Rahmenbedingungen fest. Nach Auskunft der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, die auch einen leistungsfähigeren Transformator dort einbauen wollen, könnte die Anlage bis Juli ans Netz gehen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel