Bauen Debatte um die Gartenstraße geht weiter

Senden / Niko Dirner 19.12.2017

Es schien, als seien alle Bewohner der Gartenstraße im Sitzungssaal. So voll waren die Zuschauerreihen, als der Sendener Stadtrat sich erneut mit der von den Anliegern bekämpften Generalsanierung befassen musste. Grund dafür waren die vermeintlichen Planungs- und Ausführungsmängel (wir berichteten). Die Stadt wies diese aber wie angekündigt alle zurück.

Die Anwohner sagen unter anderem, die Straße sei um neun Zentimeter zu hoch gebaut worden, bei der Deckschicht könnten die erforderlichen vier Zentimeter wegen einer zu hohen und welligen Tragschicht nicht erreicht werden. Die Stadtverwaltung teilt dazu mit, aus ihrer Sicht sei „die Höhenlage der Gartenstraße gut gewählt“. Es müssten wegen der guten Planungen sogar weniger Einfahrten und Höfe angeglichen werden als vorgesehen und genehmigt. Der Asphaltaufbau entspreche den technischen Regelwerken.

Nicht aufgelöst wurde der Einspruch der Anleger dagegen, dass sie sich an den Kosten für die neuen Straßenlampen beteiligen sollen. Sie verweisen auf den Beschluss, dass die Stadt die Umrüstung auf LED bezahlt. Dieses Thema werde noch geklärt, sagte Bürgermeister Raphael Bögge. Es scheint aber so zu sein, dass bei einem kompletten Austausch die Kosten umgelegt werden. Dass soll in der Gartenstraße bei den 20 Jahre alten Laternen passiert sein. Georg Schneider, SPD, schlug sich auf die Seite der Gartenstraßen-Anlieger: Er sehe dort keine neuen Masten. „Das ist eine normale Sanierung.“

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