Weißenhorn / Bianca Frieß  Uhr
Culcha Candela spielen am Samstag in Weißenhorn – und es gibt noch Tickets. Alle Infos zu Vorverkauf, Programm und Anreise.

Es ist das erste Festival dieser Art in Weißenhorn: Am Wochenende steigt das Stadtpark Open Air. Den Anfang macht am Freitagabend das Trio „Süden II“: Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer singen auf zwei Sprachen über ihre unterschiedlichen Heimaten Sizilien und Bayern. Am Samstag stimmen dann „Funk That Soul“ und „Kris Kraus“ auf das Highlight des Abends ein: Culcha Candela, bekannt für Hits wie „Hamma!“ und „Von allein“.

„Das ist eine super Live-Band, die machen eine tolle Show“, sagt Volker Drastik, Kulturbeauftragter der Stadt Weißenhorn. Er steckt gerade mitten in den letzten Vorbereitungen auf die Konzerte. Der Bauhof hat den Platz schon hergerichtet, die Toilettenwagen sind da, zurzeit wird die Bühne aufgebaut. Hinter der Organisation des Festivals steckt viel Arbeit, das gibt Drastik zu. Aber: „Wenn das keinen Spaß macht, dann weiß ich auch nicht.“

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Hier bekommst du Tickets für Culcha Candela

Auch der Ticketverkauf läuft gut. Für Freitagabend hat die Stadt sogar Stühle nachbestellen müssen, berichtet Drastik. Und für das Culcha-Candela-Konzert am Samstag wurden schon gut 1700 Tickets verkauft – „2000 Leute werden das schon werden“, sagt der Kulturbeauftragte. Laut Sicherheitskonzept können theoretisch knapp 5000 Menschen auf dem Platz feiern. „Das war aber nie das Ziel“, erklärt Drastik. Er betont: Auch spontane Konzertgänger kommen zum Zug, für beide Tage gibt es noch Karten, vor Ort auch eine Abendkasse.

Tickets für Culcha Candela kosten 34 Euro und sind im Vorverkauf im Weißenhorner Rathaus oder unter www.reservix.de erhältlich. An der Abendkasse sind die Tickets jeweils 5,50 Euro teurer, hier ist nur Barzahlung möglich.

Parken und Anfahrt beim Weißenhorner Stadtpark Open Air

Um Essen und Trinken kümmert sich ein professioneller Event-Service. Geplant ist ein Streetfood-Bereich – „mit ganz unterschiedlichen Sachen“, sagt Drastik. Qualitativ hochwertig soll die Verpflegung sein. Und so gut organisiert, „dass es keine Schlangen gibt.“

Apropos Schlangen: Es gibt zwei Eingänge. Am Stadttheater, wo auch die Abendkasse verortet ist, und an der Herzog-Ludwig-Straße – „das ist vom Bahnhof aus in zwei Minuten zu erreichen“, sagt Drastik. Wer mit dem Auto kommt, wird zum Parkplatz auf der Hasenwiese geleitet. Radler können ihr Fahrrad auf dem Kirchplatz abstellen.

Jetzt hofft der Kulturbeauftragte nur noch auf gutes Wetter, es soll wenigstens „keinen Dauerregen“ geben. „Aber wir sind zuversichtlich, dass Unwetter wie immer die Iller runtergehen“, sagt Drastik. Ob er das Event in Weißenhorn etablieren möchte? „Von mir aus schon“, sagt der Kulturbeauftragte. Er habe fürs kommende Jahr auch schon „ein paar Sachen angefragt“. Wobei die Veranstalter nach dem Wochenende erstmal ein Fazit ziehen wollen – und dann besprechen, wie es weitergeht. Die Frage ist etwa, ob eher größere Musikgruppen oder regionale Bands eingeladen werden, erzählt Drastik. „Das ist aber schon so angelegt, dass wir das nicht nur einmal machen.“

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