Senden CSU-Rätin trommelt für Brücke

Senden / NID 18.07.2012

Noch fünf Tage haben die Witzighauser Zeit, sich zur Brücke zu äußern. Wie berichtet, hat die Stadt in dem Sendener Ortsteil eine Umfrage gestartet, um zu erfahren, was anstatt der abgerissenen Bahnüberführung auf Höhe Dahlienstraße entstehen soll. Nicht abstimmen dürfen die Hittistetter, obwohl diese stets mit den Bewohnern des Nachbardorfs für den Wiederaufbau einer befahrbaren Brücke gekämpft haben. Die Hittistetter CSU-Stadträtin Eva Simon akzeptiert nicht, dass der Ort außen vor ist: Sie hat ihre eigene Umfrage gestartet.

"Seit Samstagnachmittag gehe ich von Tür zu Tür und erkläre den Leuten die vier diskutierten Varianten." Zur Auswahl stehen: eine Pkw-Brücke in der Dahlienstraße, eine Fußgängerbrücke an dieser Stelle, ein begehbarer Steg bei der Gemeinschaftshalle oder die Kombination eines befahrbaren und eines begehbaren Überwegs. Neutral trägt Simon die Lösungen nicht vor, wie sie einräumt. "Ich weise auf die befahrbare Brücke hin." Für Simon ist klar, dass die Hittistetter an der Umfrage zu beteiligen sind: "Wir waren immer eng und freundschaftlich mit Witzighausen verbunden." Die abgerissene Brücke sei die "gemeinsame Lebensader".