Verband CSU-Pfaffenhofen wählt neuen Vorstand

CSU-Ortsvorstand: Erwin Stötter, Anton Rupp, Thomas Lützel, Martin Strobel, Karin Schaich, Bürgermeister Josef Walz
CSU-Ortsvorstand: Erwin Stötter, Anton Rupp, Thomas Lützel, Martin Strobel, Karin Schaich, Bürgermeister Josef Walz © Foto: Patrick Fauß
Pfaffenhofen / Von Patrick Fauß 29.05.2017

Erwin Stötter, der zweite Bürgermeister von Pfaffenhofen, ist zum neuen Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes gewählt worden. Der bisherige Vorsitzende Thomas Lützel übernimmt zukünftig das Amt des Stellvertreters. „In den letzten Jahren hat sich viel beruflich verändert“, begründete Lützel seine Entscheidung, nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren. Deshalb würde er jetzt gerne „einen Schritt zurück gehen“.

Zu den weiteren Stellvertretern von Stötter wurden Martin Strobel und Anton Rupp gewählt. Schatzmeister bleibt Harald Jung, Schriftführerin Karin Schaich. Aktuell zählt die CSU in Pfaffenhofen 59 Mitglieder. 2011 waren es noch 71 gewesen. Der Altersdurchschnitt liegt derzeit bei 61,5 Jahren.

Vorsitzender voller Tatendrang

Erwin Stötter zeigte sich bei seiner Wahl voller Tatendrang. „Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt“, sagte er. Der 61-Jährige war schon einmal bis 2011 Vorsitzender des CSU-Ortsverbands gewesen. Kürzlich ist er in den beruflichen Ruhestand getreten. In drei Jahren sind Kommunalwahlen. Und er merke, dass auch der Bundestagswahlkampf bereits begonnen habe, betonte er. Anzeichen dafür habe Stötter bereits beim Abstimmungsverhalten im Marktrat erkannt.

Auch die CSU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Kreisvorsitzende Katrin Albsteiger thematisierte die anstehende Bundestagswahl. Sie kündigte für die nächste Zeit einen Wahlkampf an, der über die künftige Ausrichtung Deutschlands entscheiden werde.

Die Unterschiede zwischen Union und SPD seien mit der Wahl von Martin Schulz als SPD-Parteivorsitzender deutlich größer geworden, betonte Albsteiger. Ausdrücklich warb sie in Pfaffenhofen um Erst- und Zweitstimmen, damit die CSU mit ihr und Georg Nüßlein auch in Zukunft zwei Kandidaten aus dem Wahlkreis in den Bundestag schicken könne.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel