Senden Busbahnhof soll bald gebaut werden

Senden / WILLI BÖHMER 15.08.2013
Die Arbeiten für einen Busbahnhof in Senden sind ausgeschrieben. Sechs Busparkplätze müssen beim Bahnhof eingerichtet werden.

Wenn am 15. Dezember die S-Bahn zwischen Senden und Weißenhorn ihren Betrieb aufnimmt, erhält Senden auch sein erstes stadtinternes Buslinienkonzept. Die Fahrgäste der Bahn sollen Anschluss nach Hause haben.

Für dieses Buskonzept werden mehr Busse benötigt, und die brauchen Parkplätze. Sechs Buchten müssen her, sagen die Planer. Fünf davon sollen zwischen dem alten Bahnhofsgebäude und dem Rewe-Parkplatz geschaffen werden, einer in der Bahnhofstraße. Auch überlange Gelenkbusse müssen dort Platz finden. Dafür brauchen die Parkflächen eine Länge von 18 Metern. Die Parkplätze sollen so angelegt werden, dass ein Fahrzeug auch dann losfahren kann, wenn ein anderer Bus davor steht, um Behinderungen und Verzögerungen zu vermeiden.

Die Plätze müssen Ende November zur Verfügung stehen, auch eine Bus-Wendeschleife soll am östlichen Ortsrand von Wullenstetten ausgebaut werden. Die dafür notwendigen Arbeiten hat die Stadt Senden jetzt ausgeschrieben. Am 3. September soll entschieden werden. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten in der Höhe von etwa 350 000 Euro. "Dieser Busbahnhof ist nur ein Provisorium. Niemand weiß, wie die Bahnhofstraße in ein paar Jahren aussehen wird", sagte Bürgermeister Kurt Baiker.

In der Bahnhofstraße, in etwa vor dem Café Feyrer, sollen der Taxistand und sieben Kurzzeit-Parkplätze untergebracht werden. Der gesamte Bereich wird behindertengerecht ausgebaut. Ein Park&Ride-Platz aber muss jenseits der Bahnlinie angelegt werden, mit Übergang oder Unterführung.

Leider habe die Stadt die Ausschreibung dieser Arbeiten erst jetzt vornehmen können, weil dafür die Pläne der Bahn feststehen mussten, sagte Baiker.

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