Analyse Busbahnhof erst im Dezember fertig

Weißenhorn / CARSTEN MUTH 14.10.2016
Veraltete Markierungen, schlechte Abstellmöglichkeiten. Wer in Weißenhorn mit seinem Drahtesel unterwegs ist, der trifft auf so manche Hindernisse.

Wie radfahrerfreundlich ist Weißenhorn? Mit dieser Frage hat sich in den vergangenen Monaten Walter Radtke, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) im Kreis Neu-Ulm, beschäftigt. Radtke war viel auf den Straßen von Kernstadt und Stadtteilen unterwegs. Sein Fazit: Es gibt noch einiges zu tun.“  Grundsätzlich erfülle Weißenhorn alle Voraussetzungen, sagte im Stadtrat der Experte: „Die Kleinstadt ist ideal für Radfahrer.“  Schließlich seien in dem 13.000-Einwohner-Städtchen dank kurzer Entfernungen alle  Ziele gut mit dem Drahtesel zu erreichen.  Die Ergebnisse im Überblick:

Stadtteile Außerhalb der Kernstadt  und in den Ortsteilen ist Weißenhorn gut aufgestellt, seien die Radwege und die Radwegeführungen in Ordnung. In der Innenstadt sehe es hingegen anders aus. Dort werde die Situation undurchsichtig und schlecht. Radfahrer haben es nach Ansicht Radtkes mitunter schwer, den vorgesehenen Radweg auf Anhieb zu erkennen. „Zudem vermisse ich eine Informationstafel mit Wissenswertem für auswärtige Radler.“ Eine solche Tafel könne die Stadt am Bahnhof aufstellen.

Tempolimit Der ADFC-Vorsitzende sprach sich dafür aus, Tempo-30-Zonen zu schaffen, um Radler zu schützen. Das fast überall in der Kernstadt Tempo 50 für Autofahrer gelte, sei fatal.

Schutzstreifen Auf Hauptplatz und Kaiser-Karl-Straße fehlen die Radwege-Markierungen. Schlechte Erfahrungen hat Radtke in der Reichenbacher Straße gemacht. Dort würden Autofahrer häufig die markierte Zone grundsätzlich überfahren, was nicht erlaubt sei.

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