Nuxit Bürger loben das Ringen um Einheit im Kreis Neu-Ulm

Kreis Neu-Ulm / Michael Janjanin 03.12.2018

Es war mehr als das Sammeln von Unterschriften für die Petition für den Verbleib der Stadt Neu-Ulm im gleichnamigen Landkreis. Mit Zahlen, wie viele Menschen sich nun insgesamt an einem der 14 Stände in den Städten und Ortschaften eingetragen haben, konnte Franz-Clemens Brechtl (CSU) gestern noch nicht aufwarten. Aber: Es hat überall geklappt, er hat sehr viele der Stationen am vergangenen Samstag besucht. Unter dem Strich „haben uns die Menschen für die Aktion ihr Lob ausgesprochen und Motivation mitgegeben“.

Kooperation schafft Vertrauen

Das Ziel der Aktion: der von der Bürgerinitiative gestarteten Petition „Stadt Neu-Ulm bleibt im Landkreis“ einen weiteren Schub zu verleihen. Organisiert hatten diese die Kreistagsfraktionen von CSU, SPD, Grünen und Freien Wählern zusammen mit der Bürgerinitiative „Landkreis? Ja bitte!“ Hunderte von Helfern aus den Ortsverbänden von Parteien und Initiativen haben mitgemacht. „Ich freue mich, dass diese unsere Idee zu einem so tollen Erfolg gemacht haben“, freut sich Mit-Initiator und Freie-Wähler-Kreisrat Jürgen Bischof. Allein 400 Unterschriften seien in Weißenhorn zusammengekommen.

„Vor allem, dass wir parteiübergreifend auf dieses gemeinsame Ziel hinarbeiten, schafft Vertrauen“, sagte gestern Brechtl auf Anfrage. Auch dass die Bevölkerung die Möglichkeit bekommt, ihrer Meinung zu dem Thema Nuxit Ausdruck zu verleihen. Das Gewicht der Frage sei bei den Bürgern angekommen. Die Kooperation auf breiter Ebene, um etwas zu erreichen, „wünschen sich viele auch auf höherer Ebene“, hat der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag von der kreisweit angelegten Veranstaltung mitgenommen.

Auch Landrat Thorsten Freudenberger hat etliche der Stationen besucht und bestätigt die positive Stimmung, die die Aktion ausgelöst habe.

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