Es gibt eine Belegschaftsversammlung in der Donauhalle – eventuell auch mit Mitarbeitern anderer Rexroth-Werke der Sparte Mobilhydraulik. Informierte Kreise berichteten in der Redaktion, dass über alle Standorte hinweg in großem Stil Arbeitsplätze verloren gehen würden.

Rexroth-Sprecherin Judith Mühlich stellte freilich klar, dass es nicht um Standortschließungen geht. Im Werk in der Glockerau, das zu den größten industriellen Arbeitgebern der Region Ulm/Neu-Ulm zählt, sind derzeit 2470 Mitarbeiter für Bosch Rexroth tätig. Mühlich machte kein Geheimnis daraus, dass die Auftragslage in der Hydraulik-Sparte zu wünschen übrig lässt. Somit müsse nachgedacht werden, wie man die Produktion neu ausrichten könne. Bei der Betriebsversammlung solle ein entsprechendes Konzept präsentiert werden. Bislang sind noch keinerlei Inhalte der Neuorganisation bekannt.