Altenstadt BKA-Trojaner auf Pornoseite geholt

SWP 07.01.2012

Ein 42-jähriger Mann aus Altenstadt hat sich beim Internet-Surfen auf einer Sexseite den sogenannten "BKA-Trojaner" eingefangen. Diese weit verbreitete Schadsoftware wird oft verdeckt heruntergeladen und sperrt den Zugriff auf Windows-Computer. Auf dem Bildschirm erscheint in fehlerhaftem Deutsch die Meldung, der Computer sei vom Bundeskriminalamt gesperrt worden. Um ihn wieder zu entsperren, müsse der Nutzer über einen Internet-Zahlungsdienst Geld überweisen. Im Falle des 42-Jährigen wurden 100 Euro gefordert, um den Computer "freizuschalten". Der Mann zahlte aber nicht, sondern erstattete Anzeige. Ein wirtschaftlicher Schaden entstand ihm nicht. Der Trojaner lässt sich vergleichsweise leicht entfernen - beispielsweise durch die Systemwiederherstellung oder Anti-Viren-Programme. Anleitungen finden Betroffene im Internet.