Soziales Bezahlbare Wohnungen im Weißenhorner Norden

So könnten die Häuser in einer der Varianten aussehen.
So könnten die Häuser in einer der Varianten aussehen. © Foto: Visualisierung: Kling Consult
Weißenhorn / Patrick Fauß 06.12.2017
Weiterer Baustein in der Strategie, auch für den kleinen Geldbeutel Unterkünfte zu schaffen.

Das Bebauungsplanverfahren für das Gebiet „Nord II“ nahe des Spitalwegs in Weißenhorn ist eingleitet worden. Wie Ferdinand Kaiser vom Ingenieurbüro Kling Consult am Montag im Bauausschuss des Stadtrats erläuterte, sind drei Varianten für den Ausbau am Nordrand der Stadt ausgearbeitet. In allen sei eine lockere Bebauung mit Mehrfamilienhäusern vorgesehen.

Insgesamt sind rund 40 Wohnungen geplant. Es handelt sich um Mehrfamilienhäuser mit jeweils drei Geschossen. Das oberste Stockwerk solle leicht zurück versetzt angelegt werden, damit die Häuser weniger wuchtig wirken. Die Gebäude werden eine Höhe von rund zehn Metern haben und damit die Nachbarbauten nur leicht überragen. Als oberer Abschluss sind Flach- oder Walmdächer vorgesehen. Es bestehe außerdem die Möglichkeit, sagte Planer Ferdinand Kaiser, eine Tiefgarage zu bauen.

Auch für kinderreiche Familien

Herbert Richter (SPD) meinte, die die Planung sei gut geeignet, um die Maßgabe zu erfüllen, bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Vielleicht könne die Stadt selbst als Bauherr auftreten. Die Wohnungsgesellschaft Weißenhorn mbH steht als erster konkreter Bauherr schon fest. Wolfgang Weiss (WÜW) wies darauf hin, dass, sollte die Variante mit der Tiefgarage gebaut werden, der Wohnraum wohl auch teurer werde. Ulrich Hoffmann (ÖDP) und Ulrich Fliegel (Grüne) mahnten, die Wohnungen nicht zu klein auszulegen, damit dort auch kinderreiche Familien untergebracht werden können.

Bürgermeister Wolfgang Fendt erklärte, dass die bisherigen Anlieger nicht mit Kosten für die neu zu bauende Erschließungsstraße belastet werden sollen. Nachdem Gespräche mit den Anwohnern geführt worden sind, soll über die Vorgehensweise entschieden werden.