Senden B 28: Grüne für Lärmschutz bei Aufheim

Senden / SWP 17.11.2012

Die Augsburger Landtagsabgeordnete der Grünen, Christine Kamm, macht sich für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B 28 bei Aufheim stark. Sie hat einen Antrag formuliert, in dem die Staatsregierung aufgefordert wird, auf dem Abschnitt zwischen dem Dreieck Hittistetten und der Ausfahrt Senden versuchsweise für ein Jahr eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 Stundenkilometer (zwischen 6 und 22 Uhr) sowie von 80 (zwischen 22 und 6 Uhr) zu erlassen. Kamm begründet ihren Antrag damit, dass die Lärmbelastung der Aufheimer durch die B 28 " unerträglich und gesundheitsgefährdend" sei. Kamm berichtet, das bayerische Innenministerium habe sie daraufhingewiesen, dass sich entlang der B 28 im Bereich Senden-Aufheim ein 2,5 Meter hoher Lärmschutzwall befinde. Dass der Wall keinen wesentlichen Beitrag zur Lärmminderung leisten kann, sei nicht erwähnt worden. Minister Joachim Herrmann betone, dass nach Berechnungen von 2008 tags wie nachts "die Auslösewerte für eine Lärmsanierung deutlich unterschritten" würden. Kamm: Die objektiv unerträgliche Lärmbelastung der Aufheimer sei offenbar kein Thema für den Minister. Dieser schlägt vor: Wenn der Fahrbahnbelag erneuert werden muss, könnte womöglich ein Flüsterbelag aufgebracht werden. Für Kamm ist das eine Prüfung mit ungewissem Ausgang und jahrelanger Verzögerung.