Senden/Sigmaringen / Von Christoph Knauthe  Uhr
Der Nigerianer hat sich in vier Jahren in Deutschland eine Existenz aufgebaut. Vor Gericht muss er seine Homosexualität nachweisen. Als Harry O. im Jahr 2015 seinen Asylantrag stellte, begann für ihn eine jahrelange Zitterpartie. Nach eigenen Angaben ist er homosexuell, was in Nigeria schnell gefährlich werden könne. Seine eigene Familie habe ihn mit 24 Hieben ausgepeitscht, als seine Homosexualität ans Licht gekommen war. I...