Weißenhorn Arbeiten am Bahnhof sind im Verzug

MUT 03.07.2013

In Weißenhorn sind Zweifel an der rechtzeitigen Fertigstellung des Bahnhofsumbaus aufgekommen. Bürgermeister Wolfgang Fendt räumt Verzögerungen ein, geht aber dennoch von einer "Punktlandung" aus. Allerdings betont der Rathauschef: "Jetzt darf nichts mehr passieren." Die Stadt sei ohne eigenes Verschulden in Zeitnöte geraten. Fendt kritisiert in dem Zusammenhang die VR-Bank Neu-Ulm/Weißenhorn. Deren Intervention habe im Frühjahr zu Verzögerungen geführt. "Das hat uns viel Zeit gekostet und uns ziemlich in die Bredouille gebracht."

Im März hatte das Kreditinstitut, dessen Zentrale sich in Sichtweite des Bahnhofs befindet, mit einem eigenen Vorschlag zur Neugestaltung des Bahnhofsareals überrascht. Man wollte ein Verkehrschaos in dem Bereich verhindern, hieß es zur Begründung. Der Weißenhorner Stadtrat schmetterte nach wochenlanger Debatte den Vorschlag der Bank ab.

Das wiederum heißt: Nun werden die Pläne der Stadt umgesetzt, die vor allem die Verlegung des Busbahnhofs von der Illerberger Straße an den Bahnhof in der Herzog-Georg-Straße und eine Ampel an der Bahnhofskreuzung vorsehen.

Am Weißenhorner Bahnhof wird seit Wochen intensiv gearbeitet. Am 15. Dezember soll der Bahnhofsumbau fertig sein, der erste Personenzug dann im Stundentakt von Weißenhorn nach Ulm fahren.