Vöhringen Anita Lübke führt Vöhringer Frauenbund

Anita Lübke (links) ist neue Vorsitzende des Frauenbunds. Neben ihr Wally Skrybeck. Foto: Ingrid Weichsberger
Anita Lübke (links) ist neue Vorsitzende des Frauenbunds. Neben ihr Wally Skrybeck. Foto: Ingrid Weichsberger
Vöhringen / INGRID WEICHSBERGER 20.08.2013
Die Zukunft des Katholischen Frauenbunds in Vöhringen ist gesichert. Anita Lübke hat sich bereiterklärt, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen.

Seit 60 Jahren besteht der Frauenbund in der katholischen Pfarrei Sankt Michael in Vöhringen. Und er kann fortbestehen, denn mit Anita Lübke wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung endlich eine Vorsitzende gefunden. Ihr zur Seite steht Wally Skrybeck als Stellvertreterin. Elfriede Baumann verwaltet wie bisher die Kasse und Gertrud Ritter übernahm wieder das Amt der Schriftführerin. In das Führungsteam sollen künftig die Leiterinnen der einzelnen Gruppen im Frauenbund eingebunden werden.

Ein Jahr lang habe sie überlegt, ob sie dieses Amt ihren vielen anderen ehrenamtlichen Engagements hinzufügen könne, sagte die 73-jährige Jogalehrerin und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anita Lübke, bevor sie die einstimmige Wahl der 32 anwesenden Mitglieder annahm. "Wir werden das Schiff Frauenbund in den kommenden Jahren auch durch schwere See steuern", versprach sie.

Als im Herbst vergangenen Jahres niemand den Vorsitz des Frauenbundes übernehmen wollte, drohte nach 60 Jahren dessen Auflösung. Auf Anregung der Diözesanvorsitzenden Hildegard Bachmann wurde eine Ideenwerkstatt gegründet und dadurch der Frauenbund am Leben erhalten. Zudem blieben alle Gruppen aktiv. Wie bisher üblich, wurden Palm- und Kräuterbuschen gebunden und auch der alljährliche Kinderkleidermarkt fand statt. Bachmann machte den Vorschlag, die Leiterinnen der einzelnen Gruppen in den Vorstand einzubinden, "damit die Mitglieder näher dran sind".

Pfarrer Michael Menzinger empfahl den Mitgliedern, die Gruppen im Frauenbund für neue Mitglieder zu öffnen. Es sei sehr schwierig, in eine bestehende Gemeinschaft einzutreten. Trotz des Vakuums in der Führung blieben alle 145 Mitglieder dem katholischen Frauenbund von Sankt Michael treu.

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