Aldi Süd schließt den Betrieb der Regionalgesellschaft in Altenstadt zum 31. Oktober 2021. Davon sind 200 Arbeitsplätze betroffen. Wie der Discounter am Dienstag mitteilt, würde sich eine Sanierung des alten Standorts in Altenstadt nicht mehr lohnen.

Für Verbraucher soll sich nichts ändern

Die zur Regionalgesellschaft gehörenden Filialen bleiben bestehen und werden auf umliegende Regionalgesellschaften aufgeteilt, heißt es in der Pressemitteilung. Die Läden und die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkauf bleiben und würden von umliegenden Gesellschaften weiterbetrieben. Auch für die Kunden gebe es keine Veränderungen.
Aldi Süd passe sein Logistiknetzwerk an und habe den Beschluss zur Schließung in Altenstadt „nach einer ganzheitlichen Betrachtung der bestehenden logistischen Aufstellung und umfassenden Standortanalysen“ getroffen. Der Discounter sei sich seiner Verantwortung als Arbeitgeber bewusst: Für alle 200 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden Möglichkeiten für eine alternative Weiterbeschäftigung gesucht.

Schritt ist „sinnvoll“

Der Schritt zur Einstellung des Betriebs der Regionalgesellschaft Altenstadt wurde im Vorfeld intensiv geprüft, heißt es in der Mitteilung. Dabei standen die Warenversorgung, die individuelle Situation vor Ort sowie die Gesamtaufstellung in der jeweiligen Region im Fokus. Aufgrund des hohen Alters des Standorts Altenstadt wären hohe Investitionen nötig, um die Gesellschaft zukunftsfähig aufzustellen. Zwecks langfristiger Zukunftsfähigkeit der Unternehmensgruppe sei der Schritt nun nötig und „sinnvoll“.
Eine moderne und effiziente Logistik sei die Grundlage für den Erfolg von Aldi Süd. Durch ein in den letzten Jahren in Breite und Tiefe stark verändertes Sortiment seien auch die unternehmerischen Anforderungen an die Regionalgesellschaften und die Komplexität der Logistik gestiegen.

Weitere Schließungen angekündigt

Die dezentrale Aufstellung in Regionalgesellschaften sei auch in Zukunft ein wichtiger Baustein des Erfolgs von Aldi Süd. In den kommenden zwei Jahren werde deshalb auch der Betrieb der Regionalgesellschaften Wittlich, Montabaur und Ketsch eingestellt.