Illertissen "Vöhlin-Classics":Hochkaräter und Kultautos

Illertissen / SOPHIE JANJANIN 27.07.2015
Oldtimer jeder Art sind jetzt bei den vierten „Vöhlin-Classics“ am Samstag in Illertissen präsentiert worden. Die Benefiz-Fahrt ging dieses Jahr durch das Allgäu zu den bayerischen Königsschlössern.

Ob englisches Riley-Wunderauto, Pink-Panther-Kutsche oder Vorkriegs-Rennfahrzeug – für jeden Besucher war etwas dabei bei der Benefiz-Veranstaltung „Vöhlin-Classics“. Am vergangenen Samstag präsentierten 65 Autoliebhaber zum vierten Mal in der Vöhlin-Stadt Illertissen ihre Oldtimer.

Seit 2009 treffen sich alle zwei Jahre etwa 60 bis 85 Oldtimer-Fans aus ganz Deutschland, der Schweiz und sogar aus Luxemburg am Vöhlin-Schloss in Illertissen und starten morgens zu einer Tagestour durch die Region mit ihren Autos. Abends gibt es eine öffentliche Präsentation auf dem roten Teppich mit technischen und historischen Details zu jedem Oldtimer und anschließend eine Feier mit Musik und Weinverköstigung – dieses Jahr im Museum der Gartenkultur in Illertissen. Eine „Genussausfahrt“ seien die „Vöhlin-Classics“ eben und kein Autorennen, sagte Veranstalterin Andrea Stölzle.

In den vergangenen Jahren konnten bei der Benefiz-Rallye insgesamt 35 000 Euro gesammelt werden. Diese wurden an den Tierschutz und karitative Einrichtungen in Illertissen und Umgebung gespendet, berichtete Stölzle.

In diesem Jahr machte die Oldtimer-Truppe eine Tour durchs Allgäu über Isny und Pfronten bis hin zu den Königsschlössern. Unter den Hochkarätern, die an den Besuchern vorbeidefilierten, war ein Mercedes mit 7,6 Litern Hubraum. „Daraus könnte man drei Autos machen“, lautete einer der Kommentare aus dem Publikum. Zu den Kultautos aus vergangenen Zeiten zählte auch ein quietschgelber VW-Käfer. „Klasse Stimmung, super Tour“, sagte Harald Opphold, der mit seinem Porsche zum zweiten Mal bei der Tour dabei war.

Die Bilanz von Veranstalterin Andrea Stölzles viel ebenfalls positive aus: „Wir hatten ein tolles Feld mit Hochkarätern, aber auch Brot- und Butterautos mit Kultfaktor.“

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel