Ausnahmsweise nicht kostümiert, sondern im feinen Zwirn kamen die „Greane Krapfa“  zusammen, um ihr 60-jähriges Bestehen zu feiern. Musikalisch begleitet vom Musikverein „Eintracht“ Oberelchingen, sangen die Vereinsmitglieder und ihre Gäste aus den umliegenden Vereinen die Bayernhymne.

„Was ganz Besonderes“

Sitzungspräsident Peter Dehm begrüßte unter anderem Bürgermeister Joachim Eisenkolb und Katrin Albsteiger. Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union tanzte früher selbst in der Garde der „Greane Krapfa“. Auch Eugen Müller, Ehrenpräsident des Regionalverbands Bayerisch-Schwaben, und die Kirchenvertreter Pater Ulrich und Pfarrer Marko Illjic feierten mit.

Birgit Moritz von der Schützengesellschaft Unterelchingen gratulierte dem Verein, ebenso wie Bürgermeister Joachim Eisenkolb: „So einen Verein zu haben, das ist was ganz Besonderes. Die Oberelchinger tragen das Fastnachtsgen in sich. Alle geben die Begeisterung an den Nachwuchs weiter und wir können wirklich stolz sein.“ Eisenkolb überbrachte auch Wünsche von Landrat Thorsten Freudenberger. Und Pater Ulrich Keller brachte es auf den Punkt: „So alt wird koi Sau! Aber eben ein guter Verein.“

Staatsminister a.D. Josef Miller beglückwünschte den Bürgermeister zu so vielen Vereinen und lobte die intakte Dorfgemeinschaft, die vor allem junge Leute zusammen brächte. Das Ehrenamt sei das Rückgrat unserer Gesellschaft. In 60 Jahren habe sich viel verändert, aber eins sei gleich geblieben: „Dass die Greane Krapfa den Menschen Frohsinn und Freude schenken. Und das wird immer wichtiger in der heutigen Zeit.“ Mit einer gewagten These schloss Miller seine Rede: Karnevalisten leben länger, weil sie mehr zu lachen haben.

Passend zum Anlass wurde auch ein Jubiläumskalender vorgestellt, der für fünf Euro auf jeder Veranstaltung der „Greane Krapfa“ zu haben ist. Etwa am 11. November – dann startet die heiße Phase.