Supermarkt „Feneberg bleibt in Weißenhorn“

Weißenhorn / Carsten Muth 04.05.2018

Die Arbeiten für den Bau zweier Supermärkte auf der Hasenwiese in Weißenhorn laufen seit einigen Wochen – und dennoch kommt die Stadt bei dem Thema nicht zur Ruhe. Was zu einem, wie berichtet, an dem Eilantrag gegen die vom Landratsamt erteilte Baugenehmigung liegt, den eine Anwohnerin vor Gericht eingereicht hat. Mit dem Ziel, einen Baustellenstopp zu erreichen. Ob dies gelingt, ist offen. Bürgermeister Wolfgang Fendt gab sich gestern in einem Pressegespräch optimistisch, dass der Verwaltungsgerichtshof München (VGH) die Klage abweist.

Wann der VGH über den Eilantrag entscheidet, ist offen. Bürgermeister Fendt nahm in dem Zusammenhang Josef Butzmann in Schutz, ein Gegner des Supermarkt-Projekts. Butzmann sei zuletzt anonym beschimpft worden, weil offenbar viele Markt-Befürworter annähmen, dass dieser den Eilantrag gegen die Bauge­nehmigung gestellt habe, wie es hieß. Butzmann aber sei nicht der Antragsteller. „Ich finde es nicht richtig, jemanden zu diffamieren, der nichts dafür kann.“

Stadt kauft Grundstück

Fendt trat zudem Gerüchten entgegen, wonach Feneberg Weißenhorn verlässt. „Ich habe mehrmals persönlich mit dem Firmenchef gesprochen“, sagte der Rathauschef. An den Gerüchten sei nichts dran. „Feneberg bleibt in der Stadt.“ Heißt: Das Unternehmen zieht in eines der beiden Supermarkt-Gebäude auf der Hasenwiese, sobald diese fertiggestellt sind. Das andere Gebäude übernimmt Aldi. Der Discounter-Riese ist Bauherr auf der Hasenwiese. Nach Aldi-Angaben sollen die beiden Märkte dort rechtzeitig zum kommenden Weihnachtsgeschäft in Betrieb gehen. So lange bleibt Feneberg in seinem jetzigen Markt unweit des Hauptplatzes in der Kammerlanderstraße.

2017 hatte die Stadt von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht und das Feneberg-Marktgebäude und das zugehörige Grundstück in der Kammerlanderstraße erworben. Demnächst will  die Stadt den Kauf endgültig vollziehen, sagte Fendt.

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