Der Landkreis Neu-Ulm präsentiert sich an seinem Stand auf der CMT wieder gemeinsam mit dem Kloster Roggenburg – und kann diesmal mit einer Neuigkeit punkten: Seit Jahresbeginn führt die Oberschwäbische Barockstraße, eine der ältesten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands, durch den Kreis Neu-Ulm. „Das ist schon ein Highlight für uns“, sagt Andrea Engel-Benz, Tourismusbeauftragte des Landkreises. Die Barockstraße steuert folgende Stationen an: das Kloster Roggenburg, die Schlosskapelle Illertissen und die Wallfahrtskirche Witzighausen.

Insgesamt gibt es vier Routen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, die den Weg zu eindrucksvollen barocken Bauwerken von der Donau bis zum Bodensee weisen, teilt das Landratsamt Neu-Ulm mit. Die so genannte Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße wurde nun um 55 Kilometer verlängert und führt, ausgehend vom Kloster Wiblingen, über Witzighausen, Roggenburg und Illertissen bis hin zur Kartause Buxheim.

Auf Initiative des Klosters Roggenburg

„Das ist eine großartige Chance für den Landkreis Neu-Ulm, sich gerade im Bereich des Kulturtourismus weiter zu etablieren“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger laut der Mitteilung des Landratsamts. Die Initiative zur Erweiterung der Ostroute ging vom Kloster Roggenburg aus. Es arbeitet schon seit einigen Jahren als Kooperationspartner mit dem Tourismusverband Oberschwaben zusammen, der die Barockstraße vermarktet. Die neue Broschüre dazu – inklusive der Erweiterung – erscheint im März zur Internationalen Tourismus Börse 2020 in Berlin.

Insgesamt laufen an dem Stand in Halle 8 auf der CMT derzeit „viele tolle Gespräche“, schreibt der Landkreis Neu-Ulm auf Facebook. Besonders großes Interesse bestehe an der Radkarte.