Planung 50.000 Euro für mehr Sicherheit

Für mehr Verkehrssicherheit soll bald ein Gehweg entlang der Kirche angelegt werden.
Für mehr Verkehrssicherheit soll bald ein Gehweg entlang der Kirche angelegt werden. © Foto: Lisa Maria Sporrer
Illertissen / Lisa Maria Sporrer 18.12.2017
Entlang der Tiefenbacher Kirche soll es einen durchgehenden Gehweg geben. Kosten: geschätzt 50.000 Euro.

Wer in Tiefenbach in die Kirche gehen will, muss gut aufpassen. Denn in der Graf-Kirchberg-Straße gibt es auf der Ostseite der Kirche keinen durchgehenden Gehweg. Schon seit gut sieben Jahren leidet der Stadtteil unter dieser für Fußgänger gefährlichen Situation. 2010 plante das Staatliche Bauamt deshalb, die gesamte Fahrbahn nach Westen zu verschieben. „Dem haben wir aber damals nicht zugestimmt“, sagte Bernd Hillemeyr vom städtischen Tiefbau auf der Bauausschusssitzung, in der nun eine Lösung des Problems besprochen wurde.

Durchgehender Gehweg

So soll ein durchgehender Gehweg entlang der Kirche, von der Südseite bis nördlich des Pfarrhauses, gebaut werden, ohne dabei die Straße zu verschwenken. „Dadurch würde sich zwar eine Engstelle für Autofahrer ergeben“, sagte Bürgermeister Jürgen Eisen. „Aber bei diesem Straßenproblem hat die Autolobby nicht mitzureden; hierbei geht es um Sicherheit.“ In der Frage nach der Verkehrssicherheit sahen auch die anderen Mitglieder des Bauauschusses die Notwendigkeit eines Gehweges. Bereits Anfang 2000 gab es einen Schulweg-Arbeitskreis, der sich mit dem fehlenden Gehweg aus Sicht der Schüler beschäftigte, erinnerte sich Helga Sonntag. „Allerdings hieß es damals, das sei unbezahlbar“, sagte sie.

Bei der nun angedachten Baumaßnahme stünden nördlich der Kirche die notwendigen öffentlichen Flächen für den Bau eines neuen Gehwegs zur Verfügung, sagte Hillemeyr, der die finanziellen Kosten des Projekts auf 50 000 Euro schätzte. Die Straßenbauverwaltung würde diesem Projekt zustimmen, die Kosten dafür müsse aber die Stadt Illertissen tragen. Ein Unterfangen, für das die Räte aufgeschlossen waren, denn, so sagte Ansgar Batzner: „Für die Verkehrssicherheit ist das die richtige Maßnahme.“

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