Freizeit Vier-Seen-Schwimmen: 273 Teilnehmer im Wasser

Ab ins Wasser: Gewohnt turbulenter Start beim Vier-Seen-Schwimmen in den Sendener Waldsee.
Ab ins Wasser: Gewohnt turbulenter Start beim Vier-Seen-Schwimmen in den Sendener Waldsee. © Foto: Patrick Fauß
Senden / Patrick Fauß 16.07.2018
Sportler und Hobbyschwimmer haben sich beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden ins kühle Nass gestürzt. Es gab viel Lob.

Noch schnell die Gläser der Schwimmbrille mit Wasser ausgespült und die Bademütze festgezogen. Dann geht es los. Exakt 273 Frauen und Männer haben sich am Sonntagvormittag für das Vier-Seen-Schwimmen ins kühle Nass gestürzt. Die Wassertemperatur im nördlichen Waldsee in Senden beträgt 23 Grad. Mit 25 Grad ist die Lufttemperatur angenehm, aber nicht zu warm.

„Ideale Bedingungen“, meint Alfons Sailer, Chef der Sendener Wasserwacht. Bereits zum 14. Mal richtet die Organisation den Schwimmwettbewerb aus. Die 75 Helfer bilden ein eingespieltes Team. Auf den Seen beobachteten die Retter alle Teilnehmer von Schwimmbrettern aus. Schlauchboote mit Tauchern stehen überdies für Notfälle bereit. An den Landbrücken zwischen den Seen sorgen weitere Ehrenamtliche dafür, dass die Schwimmerinnen und Schwimmer gut aus dem Wasser kommen. Und auch wieder hinein in den nächsten See. Dank der orangefarbenen Bademützen sind alle Schwimmer gut zu erkennen. Auch die Teilnehmernummer ist auf die Mützen geschrieben. So wissen die Helfer stets ganz genau, mit wem sie es zu tun haben.

Nach gut einer Stunde haben die meisten Teilnehmer bereits den Hallenfreibadsee erreicht. Ganz schön aus der Puste ist die 8-jährige Ella Schütz vom SSV Neu-Ulm. Acht Jahre ist das Mindestalter für die Teilnahme. Das Mädchen ist die Distanz mit ihrer Mutter Eva geschwommen. „Wunderbar assistiert“ hätten die Helfer bei den Einstiegs- und Ausstiegspunkten, findet Hartmut Presting aus Blaustein. Alles sei sehr gut organisiert. Als Verbesserungsvorschlag würde sich der 61-Jährige größere Markierungsbojen auf dem Wasser wünschen. „Beim Schwimmen beschlägt die Schwimmbrille manchmal“, dann sei es schwierig, die Strecke noch richtig zu erkennen.

Margit Wiedemann aus Pfaffenhofen mag am Wettbewerb besonders den Wechsel zwischen Laufen und Schwimmen. „Zwischendurch zu laufen tut richtig gut“, meint die 47-Jährige. Auch sie sagt, sie finde den Wettbewerb sehr gut organisiert.

Der Sieger war nach knapp 24 Minuten im Ziel

Distanz Das Vier-Seen-Schwimmen wurde zum 14. Mal von der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (kurz: BRK) in Senden ausgerichtet. Die Distanz beträgt 1,7 Kilometer. Älteste Teilnehmerin war Petra Gerhard aus Senden, Jahrgang 1942. Älteste Teilnehmer war Walter Bohnet, Jahrgang 1943.

Tabelle Platzierungen bei den Sportschwimmern: Den 1. Platz bei den Männern belegte Rodrigo Nebel mit 24 Minuten und 36 Sekunden. Zweiter wurde Rainer Blood mit 25 Minuten und 29 Sekunden. Dritter Daniel Schenke mit 25 Minuten, 56 Sekunden. Den 1. Platz bei den Frauen belegte Stefanie Andreß mit 25 Minuten und 56 Sekunden. Zweite wurde Jacqueline Wiedemann mit 26 Minuten und 16 Sekunden. Dritte Kim Carolin Loose mit 26 Minuten und 19 Sekunden.

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