Künzelsau / Barbara Griesinger  Uhr
Das Theater im Fluss in Künzelsau setzt für eine Saison aus und hofft für das Jahr 2020 auf neuen Schwung und neue Helfer.

Das Jahr beginnt für Theaterfans in Hohenlohe mit einer schlechten Nachricht: Das Künzelsauer Kocherfreibad wird in diesem Sommer nicht zur Bühne des Theaters im Fluss. Die Laienspielgruppe, die acht Jahre lang viele Erfolge hatte, macht eine Pause. Ein Grund ist der Umbau des Kocherfreibads.

Zwar hat die Stadt dem Theater das alte Bauhof-Gebäude als Ausweichspielstätte vorgeschlagen, aber für Vereinsvorstand Heiner Sefranek ist diese Indoor-Variante keine Lösung. Außerdem fasse das Gebäude deutlich weniger Zuschauer als das Freibad. „Da wird der Abmangel einfach zu groß“, sagt er.

Für den Vorstand ist klar: 2020 soll es an der angestammten Spielstätte im Kocherfreibad weitergehen mit den Profis Franz Bäck als Regisseur, Nina Weitzner als Masken-, Kostüm- und Bühnenbildnerin sowie Eva-Maria Schneider-Reuter, die für Musik zuständig ist.

„Wir machen aber auch 2019 was“, betont Sefranek. Denn „es ist wichtig, dass wir in den Köpfen bleiben“, findet Beisitzerin Nadja Hrubesch. Infrage kommen eine Ausstellung oder Workshops. „Vielleicht lassen sich so auch neue Mitglieder finden.“ Wenn es 2020 mit Schwung weitergehen soll, „dann brauchen wir neue Leute, nicht nur auf der Bühne, sondern auch als Helfer hinter den Kulissen“, sagt Sefranek. 

Einige Mitwirkende diskutieren die Proben unter Regisseur Franz Bäck, der viel von den Laien verlangt, indes kontrovers. „Einige sagen: Beim Hobby will ich mich nicht so quälen. Es soll Spaß machen“, fasst Sefranek zusammen. Deshalb soll es im Februar zusammen mit den Theaterprofis ein Brainstorming geben.