Beleuchtung Wenn die Nacht zum Tage wird

Dettingen / swp 20.10.2016

Gerade jetzt, wenn die Tage immer kürzer werden, sind die Menschen morgens und oft schon nachmittags auf künstliches Licht dringend angewiesen. Neben den unbestreitbaren Vorteilen, die Lampen, Leuchten und Laternen bringen, kann zu viel künstliches Licht aber vor allem für Tiere und das Ökosystem auch negative Auswirkungen haben. Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb befasst sich daher zusammen mit dem BUND Landesverband Baden-Württemberg und dem Projekt Sternenpark Schwäbische Alb am 21. Oktober, in Dettingen mit der Frage, wie eine umweltgerechte Außenbeleuchtung aussehen muss. Für die Natur und Artenvielfalt ist die natürliche Dunkelheit existenziell. Wenn die Nacht durch die vom Menschen verursachte „Lichtverschmutzung“ zum Tage wird, hat dies gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem. So vertreibt das künstliche Licht beispielsweise nachtaktive Tiere wie die Eule in immer kleiner werdende Dunkelgebiete und verringert somit ihren Lebensraum.

Matthias Engel, Leiter des Projekts Sternenpark Schwäbische Alb, erläutert am Freitag, 21. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Brennscheuer Straßer, Fabrikstraße 7/1 in Dettingen, wie durch die Arbeit eines Sternenparks wieder mehr Nacht in das Biosphärengebiet gebracht wird.